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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Igs: Austausch-Idee wird konkret

05.01.2018

Wardenburg Die Idee zu einem Austausch zwischen einer polnischen und einer deutschen Schule entstand während des Besuchs einer polnischen Wirtschaftsdelegation im Landkreis. Der Landrat griff den Gedanken auf, fragte bei den Schulen an und stieß bei der IGS Wardenburg auf offene Ohren. „Und dann kam eine Mail aus Polen“, erzählt IGS-Lehrer Rainer Wilhelms, der sich gemeinsam mit seiner Kollegin Elke Reichert-Lewioda um die Planungen kümmert.

Erster Gegenbesuch

Der ersten E-Mail folgten weitere, die schließlich in den Besuch von Schulleiterin Marzena Gapska und Deutschlehrer Robert Wasiak Ende Oktober in Wardenburg mündeten. Ihre Gesamtschule liegt in Bielice, etwa 160 Kilometer südlich von Danzig, in einer malerischen Landschaft mit vielen Seen und Wäldern, gut 1000 Kilometer entfernt von Wardenburg. 240 Schülerinnen und Schüler besuchen dort das Gymnasium, 90 die Fach- und weitere 50 die Oberschule. Fremdsprachen sind Deutsch und Englisch. Damit konnte Rainer Wilhelms den deutschen Schülern gleich die Befürchtung nehmen, es könne Verständigungsschwierigkeiten geben: „Beim Austausch ist die gemeinsame Sprache Deutsch“, betonte er auf einer Informationsveranstaltung für die IGS-Schüler. Seit drei Jahren lernen die polnischen Mädchen und Jungen Deutsch.

Im November nun waren Rainer Wilhelms und Elke Reichert-Lewioda zu einem Gegenbesuch in Polen, mittlerweile gibt es einen konkreten Termin für den ersten Austausch: Vom 9. bis 14. September könnte die erste Gruppe nach Wardenburg kommen, zwei Wochen später würden die deutschen Schülerinnen und Schüler Richtung Polen starten. „Der Austausch steht und fällt damit, dass wir genügend Schüler und Eltern für das Projekt begeistern können“, betont Wilhelms.

16 Jugendliche der IGS haben mittlerweile signalisiert, dass sie gern teilnehmen möchten. „Mich interessiert, wie es in Polen aussieht, wie die Gesellschaft dort ist. Das reizt mich“, fasst Lena Geisler in Worte, was vermutlich auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler antreibt. Eine Chance für die Völkerverständigung und zum Abbau von Vorurteilen sehen die Lehrer in dem Projekt. „Ihr bildet die neue Form der deutsch-polnischen Beziehungen“, betonte Robert Wasiak in seinem Gespräch mit den Schülern.

Jugendbegegnung

Die Jugendbegegnung wird bei dem Austausch im Vordergrund stehen. Die Mädchen und Jungen wohnen in Gastfamilien, geplant sind zudem ein Zeltlager, verschiedenen Ausflüge und Projekte in Arbeitsgruppen.

Für die Lehrkräfte beginnt jetzt die heiße Planungsphase: Das Programm wird detailliert ausgearbeitet, erste Kontakte zu den Familien aufgenommen, bis Ende Mai müssen zudem Anträge auf Zuschüsse gestellt werden. Denn: „Am Geld soll der Ausschuss nicht scheitern“, so Rainer Wilhelms.

Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
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