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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Jugendausschuss: Freie Kitaplätze: Mehr Geld für Kommune

16.06.2018

Wardenburg Die Kita-Landschaft in Wardenburg ist in Bewegung: Der Neubau der Kindertagesstätte in Hundsmühlen, die Erweiterung in Achternmeer und die Einführung der kostenlosen Kita-Plätze ab August beschäftigten am Donnerstag den Ausschuss für Jugend und Soziales.

Zwölf Monate Bauzeit

In Hundsmühlen soll es nun losgehen. Der Bauzeitenplan des Architekturbüros Droste, Droste und Urban (DDU) liegt vor, mit der Vergabe der Aufträge an die einzelnen Gewerke rechnet man dort Anfang bis Mitte Juli. Mit den ersten Arbeiten kann laut der Planung von DDU am 20. Juli begonnen werden, sodass die Kita bei einer Bauzeit von voraussichtlich zwölf Monaten Ende des kommenden Sommers eröffnet werden könnte. Gute Nachricht auch unter finanziellen Aspekten: Die Gemeinde hatte Fördermittel zur Einrichtung von drei Krippengruppen beantragt. Der Zuwendungsbescheid der Landesschulbehörde liegt vor, 540 000 Euro – 12 000 Euro je Krippenplatz – wurden bewilligt.

Auch der Anbau am Kindergarten Achternmeer rückt näher. Bereits im vergangenen Jahr war über eine Erweiterung nachgedacht worden, um einen Bewegungsraum und eine Krippengruppe zu schaffen. In der nächsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses am 30. August wird das Architekturbüro DDU die weiteren Planungen zum Anbau vorstellen.

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Mindereinnahme geringer

Zaghaftes Aufatmen in der Gemeinde beim Thema beitragsfreie Kita-Plätze: Bisher war man in diesem Zusammenhang von Mindereinnahmen in Höhe von gut 160 000 Euro ausgegangen, voraussichtlich wird diese Summe sich um etwa 20 000 Euro verringern. Grund ist die ausgehandelte Jahreswochenstundenpauschale, die auf 2,5 Prozent angehoben worden ist. Für Gemeinden, bei denen mit den jetzigen Regelungen noch kein Ausgleich für die wegfallenden Elternbeiträge erreicht ist – das gilt auch für Wardenburg –, ist ein Ausgleichsfonds eingerichtet worden. „Bisher gibt es zu den voraussichtlichen Kosten nur Hochrechnungen“, machte Sozialamtsleiterin Marion Schröder in der Ausschusssitzung deutlich. „Wenn sich herausstellt, dass wir tatsächlich Mindereinnahmen haben, werden wir Mittel aus dem Fonds beantragen.“

Die gesetzliche Beitragsfreiheit gilt für eine Betreuung in der Kita für bis zu acht Stunden täglich. Für Diskussionen sorgte im Ausschuss die Frage, ob auch Kita-Plätze über acht Stunden beitragsfrei gestellt werden sollen. Die Gemeinde plädiert für diese Regelung, weil der hohe zeitliche Abrechnungsaufwand in keinem Verhältnis zu dem geringen Ertrag stehe. 32 Eltern nehmen derzeit einen Kita-Platz für mehr als acht Stunden in Anspruch. Befürchtet wurde seitens einiger Ausschussmitglieder, eine Beitragsfreiheit von mehr als acht Stunden könne Begehrlichkeiten wecken.

Geschwisterermäßigung

Letztendlich einigte man sich darauf, der Beitragsbefreiung auch für zehn Stunden zuzustimmen, nach einem Jahr aber zu prüfen, ob und wie sich die Inanspruchnahme dieser Plätze verändert hat. Einstimmig entschieden die Ausschussmitglieder zudem, dass eine Geschwisterermäßigung für jene Eltern gelten soll, die mindestens zweimal Beiträge zahlen müssen. Aufgrund des beitragsfreien Kita-Platzes würde dies Eltern betreffen, die beispielsweise ein Kind im Hort, ein weiteres in der Krippe betreuen lassen, denn dies ist weiterhin kostenpflichtig.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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