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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

IGS setzt klares Zeichen für Europa

14.03.2019

Wardenburg Stundenlang an einer Grenze stehen und kontrolliert werden, um in ein anderes Land einreisen zu können. Was sich Schüler heute nur noch schwer vorstellen können, hat Gernot Schmaeck, Schulleiter der IGS am Everkamp in Wardenburg, noch selbst erlebt. Dass dies heute in Europa nicht mehr so ist, gilt für viele als selbstverständlich. „Damit dies jedoch auch in Zukunft so bleibt, ist es wichtig, ein Gegengewicht zu nationalen Bestrebungen in der EU zu schaffen“, betont Schmaeck. Aus diesem Grunde hat er sich mit seiner Schule als erste Schule in Niedersachsen dem Bündnis „Niedersachsen für Europa“ angeschlossen, das kürzlich ins Leben gerufen wurde.

Bündnis „Niedersachsen für Europa“

Das Bündnis „Niedersachsen für Europa“ wurde im Januar von den beiden großen christlichen Kirchen, den Unternehmerverbänden sowie dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Landesregierung in Niedersachsen gegründet.

Die Verdienste der Europäischen Union um Frieden und soziale Sicherheit sollen gewürdigt werden.

Kritische Diskussionen um die Weiterentwicklung der EU sind ebenfalls gewünscht, diese sollen jedoch immer konstruktiv bleiben.

Für die Unterstützer ist die EU mehr als ein gemeinsamer Wirtschaftsraum. Sie betonen unter anderem die Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Menschenrechte und die vielen Freiheiten.

Die IGS wurde 2010 gegründet, Europa war von Beginn an ein Schwerpunkt: 2014 und 2017 wurde die Schule als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet, zahlreiche Austausche mit Schülern aus beispielsweise den Niederlanden und in Polen wurden organisiert und dort enge Kontakte zu Partnerschulen geknüpft. Passenderweise wird die IGS bei der Europawahl am 29. Mai zum Wahllokal.: „Wir machen uns auf den Weg, Europaschule zu werden“, bekräftigt Schmaeck die Ambitionen.

Bei den Schülern kommt dies gut an: „Durch den Polen-Austausch habe ich eine andere Kultur kennengelernt, das war sehr Interessant“, berichtet Luca Wedermann aus der 10d. Sie war gemeinsam mit einigen Mitschülern im September für fünf Tage in Polen, jeder hat bei einer Gastfamilie gelebt und auf Englisch mit den polnischen Jugendlichen kommuniziert.

„Dabei haben wir gesehen, dass viele Klischees und Vorurteile nicht stimmen. Die Polen waren sehr gastfreundlich, beim Essen wurde immer groß aufgetischt“, erzählt Lea Bökamp (10c). Schmaeck weiß, warum Austausche so wichtig sind: „Der Unterrichtsstoff ist ziemlich geprägt vom Lernziel, welches am Ende erreicht werden muss. Beim Austausch haben die Schüler die Möglichkeit, das Land selber wahr zu nehmen.“ „Das war für mich der Unterschied, ich hatte die Gelegenheit, mir unabhängig eine eigene Meinung zu bilden“, betont Sarah Kreutzfeldt aus der 9b.

Dabei habe sie gemerkt, dass die Verständigung auch ohne Sprache funktioniert: „Meine Gastschwester konnte nicht so gut Englisch, aber mit Zeichensprache und dem Google-Übersetzer konnten wir uns gut verstehen“ sagt Rahel Meerbach aus der 9d.

Viele der Schüler denken ohnehin europäisch, weil sie es gar nicht anders kennen: „Ich merke gar nicht, wenn ich eine Grenze überquere. Europa hat zwar viele verschiedene Länder, ist aber irgendwie eins“, sagt Rahel Meerbach. Sie findet es auch gut, dass die Länder auch wirtschaftlich zusammenarbeiten. „Die Schüler können später in der gesamten EU arbeiten. Das sind Möglichkeiten, die zu meiner Zeit immer nur diskutiert wurden“, berichtet Schmaeck.

Befremdlich wurde es in Polen für die deutschen sowie die polnischen Schüler nur einmal, nämlich als im Geschichtsunterricht der Zweite Weltkrieg behandelt wurde: „Keiner konnte sich mit einer der beiden Seiten identifizieren und sich vorstellen, dass beide Länder verfeindet waren“, berichtet Kjell Sieverling aus der 10c.

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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