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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

SEEBEBEN: „Wasser kann auch den Tod bringen“

29.01.2005

HARPSTEDT HARPSTEDT/GSA - Mit einer eindrucksvollen Gedenkfeier haben die 600 Schülerinnen und Schüler der Harpstedter Haupt- und Realschule und ihre Lehrer der Opfer der Flutkatastrophe rund um den indischen Ozean gedacht. In der Stunde in der Pausenhalle am Freitagmorgen wurde bewusst an die Weihnachtsfeier unter dem Thema „Wasser ist Leben“ in der Harpstedter Christuskirche angeknüpft. Jetzt galt es zu bedenken, dass das Wasser auch den Tod für über 250 000 Menschen bringen konnte.

Die Gedenkstunde hatten spontan die Schülerradio-Arbeitsgemeinschaft um Lehrer Adalbert Kirchhoff und die Schülerband um Lehrerin Susanne Arnkens vorbereitet und wurde durch eine von Schulleiter Wolfgang Bleyer eingeleitete Gedenkminute abgeschlossen.

„Die Frage nach dem ‚Warum’ können wir nicht beantworten“, meinte eingangs Schülersprecherin Jasmin Ahrens. Pastor Gunnar Schulz-Achelis zeigte anhand von zwei Beispielen, wie Jugendliche aus dem Katastrophengebiet mit der Flut und ihren Folgen umgehen: Die 15-jährige Markanti aus Sri Lanka betet immer wieder Psalm 69 und verliert so lange ihre Angst. Der 15-jährige Mussaf aus Indonesien stellt sich jetzt der größeren Verantwortung, die er für sich und seine verwaiste Schwester Fatima hat. Gott leide mit den Menschen und er könne sie ermutigen. Sinnfällig intonierte die Schülerband danach „One of us“ von Joan Osborne: „Was wäre, wenn Gott einer von uns wäre...“

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Schulleiter Wolfgang Bleyer zeigte sich in seiner Ansprache schockiert über die große Zahl der Toten und zugleich erleichtert darüber „dass in keiner Klasse unserer Schule ein Platz leergeblieben ist nach den Weihnachtsferien.“ Er erzählte, wie an einem Strand in Thailand die zehnjährige Tilly Smith das zurückgehende Wasser richtig gedeutet und alle Urlauber dort gewarnt hat, so dass man sich dort in Sicherheit bringen konnte.

„Wir dürfen die betroffenen Menschen nicht vergessen“, so Bleyer weiter und erinnerte daran, dass die Schule seit Jahren eine Kindertagesstätte in Guatemala unterstützt und jetzt einige Schüler ihr Taschengeld gespendet haben oder im Ort Geld gesammelt haben für die Flutopfer.

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