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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Betreuung: Wenn die Kita bis 16.30 Uhr geöffnet ist

05.09.2016

Wildeshausen Die Diskussion über die Öffnungszeiten in den Wildeshauser Kindertagesstätten geht in eine neue Runde. Im Blickpunkt des Sozialausschusses standen insbesondere die Ganztagsgruppen. „Öffnungszeiten bis 15 Uhr sind für berufstätige Eltern zu kurz“, sagte Vera Debicki (SPD). Dem pflichtete die Leiterin des Kindergartens Knaggerei, Monika Schäfer, bei. „Unser Erfolg basiert nicht nur auf unserem Konzept, sondern auch darauf, dass wir bis 16.30 Uhr geöffnet haben.“ Wenn die Eltern in Oldenburg oder Bremen arbeiteten, sei eine Kita-Schlusszeit von 15 Uhr nicht ausreichend.

Öffnungszeiten der Kindergärten

Knaggerei (katholisch): 7 bis 16.30 Uhr

Johanneum (katholisch): 7 bis 15.30 Uhr

Schatzinsel (evangelisch): 7.30 bis 18 Uhr (Ganztagsgruppe bis 15 Uhr)

Sternschnuppe (evangelisch): 7 bis 15 Uhr

Pusteblume (städtisch): 7.30 bis 15 Uhr

Zwergenland (Waldorf): 7.30 bis 14.30 Uhr

Eulennest (Privatschule Spascher Sand): 7.30 bis 16 Uhr

Regenbogen (städtisch): 7.30 bis 13 Uhr

Die Knaggerei hat zwei Ganztagsgruppen. In einer Gruppe sind 25 Kinder, die zweite reduziert sich nachmittags von 25 auf zehn Kinder und war von der Stadt befristet genehmigt worden. Der Sozialausschuss befürwortete aber einstimmig auch die Fortführung der kleinen Nachmittagsgruppe, weil der Bedarf gegeben ist. Obwohl von den 35 Kindern, die nachmittags betreut werden, nächsten Sommer 13 eingeschult werden, gibt es laut Schäfer bereits eine Warteliste für neue Kitakinder am Nachmittag.

Im Gegensatz zur katholischen Knaggerei wird das Nachmittagsangebot im städtischen Kindergarten Pusteblume nicht so gut angenommen. Die Kita ist bis 15 Uhr geöffnet. „Ich war erstaunt, dass wir in der Stadt 13 freie Ganztagsplätze haben“, sagte Rita Manietta (Stadtverwaltung). „Ich hätte gedacht, dass die Ganztagsplätze wohl zuerst weg sind.“

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Im Sozialausschuss wurde deutlich, dass offenbar nicht nur die Öffnungszeiten eine Rolle bei der Entscheidung der Eltern für die Kita spielt, sondern auch die Lage. „Die Pusteblume liegt vielleicht etwas abseits“, so Manietta. Jedoch habe die Erfahrung gezeigt, dass sich die Situation von Jahr zu Jahr ändere.

Hermann Hitz (UWG) zeigte sich optimistisch. Er glaubt, dass durch den demografischen Wandel in die Wohngebiete beidseitig der Harpstedter Straße bald mehr junge Familien zögen und so auch die „Pusteblume“ profitiere. Bernhard Block (CDU) hingegen meinte, dass die Stadt den Kindergarten dort ansiedeln müsse, wo die Kinder sind. „Wir brauchen eine Kita im neuen Baugebiet im Westen.“

Ein weiteres Anliegen der Stadt ist, möglichst alle Kinder zwischen drei und sechs Jahren in die Kindergärten zu holen. Nach Angaben von Manietta hat die Stadt 35 Familien aus anderen EU-Ländern angeschrieben, ihre Kinder in einer Kita betreuen zu lassen. Doch das sei nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Auch bei den Flüchtlingen hätten nicht alle Eltern motiviert werden können, ihre Kinder in eine Kita zu geben. Mal habe die konfessionelle Ausrichtung nicht gepasst, mal sei die Kita zu weit weg gewesen.

Nach Ansicht von Günter Lübke (CDU) müsse die Stadt hier unbedingt am Ball bleiben. „Es kann nicht sein, dass die Integration der Kinder erst in der Schule beginnt.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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