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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Anlaufpunkt für Urgeschichte

26.10.2017

Wildeshausen Während die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen den Umzug ins neue Gerätehaus an der Krandel-straße vorbereitet, laufen auch Überlegungen für eine Nachnutzung der alten Feuerwache an der Huntestraße. An diesem Donnerstag, 26. Oktober, wird sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur um 18.15 Uhr im Stadthaus öffentlich mit dem Thema beschäftigen.

Vorgestellt wird das von der Stadt in Auftrag gegebene Nutzungskonzept für die alte Feuerwache. Erarbeitet wurde es von einer Kommunikationsfirma und einem Architekturbüro (beide Stuttgart) und einer Expertengruppe aus Wildeshausen.

2015 hatte der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss gefasst, die alte Feuerwache in Richtung eines Urgeschichtlichen Zentrums inklusive weiterer kultureller und touristischer Nutzungen zu entwickeln.

Das Konzept sieht im Kern den Aufbau eines Urgeschichtlichen Zentrums vor. In einem Mehrzweckraum (jetzige Fahrzeughalle) könnte eine archäologische Ausstellung als Ausgangspunkt für eine Reise in die Steinzeit installiert werden. Besucher könnten vor dort eine Tour zu den Kleinenkneter Steinen, zur Glaner Braut oder zum Pestruper Gräberfeld starten. Ergänzt werden könnte die Ausstellung durch ein museumspädagogisches Angebot im Obergeschoss.

Das Erdgeschoss bietet nach dem Konzept ferner Platz für eine Eingangshalle mit Infoschalter, Ticketverkauf, Shop und Fahrradverleih, Café mit Terrasse zur Hunte und Toiletten.

Im ältesten Teil der alten Feuerwache ist eine Gaststätte mit Ausrichtung zur Straße Zwischenbrücken vorgesehen. Daneben besteht die Möglichkeit, eine Ausstellung mit dem Titel Feuerwehr einzurichten.

Das Obergeschoss soll neben der Museumspädagogik Platz für Büros samt Besprechungsraum bieten, die der Verkehrsverein, der Zweckverband Wildeshauser Geest, der Bürger- und Geschichtsverein sowie die Verwaltung des Urgeschichtlichen Zentrums nutzen könnten.