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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

So plant Wildeshausen den Schultausch

11.07.2019

Wildeshausen Erst im Sommer kommenden Jahres starten an der Hunteschule sowie an der St.-Peter-Schule in Wildeshausen die Bauarbeiten, damit es zu einem „Schultausch“ kommen kann. Das geht aus dem Projektbericht der Stadt hervor, der jetzt auf dem städtischen Internetportal veröffentlicht worden ist. Um Vertrauen in Eltern- und Schülerschaft zu schaffen, hatte die Verwaltung zugesagt, transparent über jeden Schritt zu informieren.

Ende vergangenen Jahres hatten Kreistag und Stadtrat die entsprechenden Beschlüsse zur Rückübertragung der Liegenschaft Hunteschule, zurzeit noch eine Förderschule Lernen, an die Stadt gefasst. Danach sollen die Kinder der St.-Peter-Schule in die Hunteschule einziehen. Die Förderschüler erhalten Räume in der jetzigen St.-Peter-Schule. Zusätzlich sollen Fachunterrichtsräume am Standort St.-Peter-Straße entstehen.

Die neuen Raumnutzungsprogramme wurden mit den Schulleitungen abgestimmt, teilt Stadtsprecher Hans Ufferfilge mit. Aktuell würden die Detailplanungen vorgenommen, anschließend starteten die Baugenehmigungsverfahren für die beiden Anbauten an den Standorten Heemstraße und St.-Peter-Straße. Bis zum Jahresende 2019 sollen die ersten Ausschreibungsverfahren für beide Maßnahmen durchgeführt sein, damit die Anbauarbeiten an beiden Standorten zum Beginn der Sommerferien 2020 starten können.

Ufferfilge zufolge sollen die Sanierungsarbeiten am Standort Heemstraße grundsätzlich in den Ferienzeiten durchgeführt werden. Die ersten Sanierungsarbeiten sollen im Herbst beginnen. Läuft alles nach Plan, sollen der Umzug der St.-Peter-Schule und der Hunteschule im August 2021 erfolgen. Der reguläre Schulbetrieb am neuen Standort soll zu Beginn des neuen Schuljahres 2021/2022 starten. Rund 1,29 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um die Hunteschule an der Heemstraße entsprechend um- und auszubauen. Für den Anbau an der Sporthalle in der St.-Peter-Straße will die Stadt noch einmal 893 800 Euro ausgeben. Geplant ist, dass der Landkreis Oldenburg die Räume für die Förderschüler anmietet, bis die Förderschule Lernen endgültig ausläuft. Die notwendigen Haushaltsmittel seien im Etat der Stadt für die Planungsjahre bis 2021 veranschlagt, heißt es in der entsprechenden Projektbeschreibung der Stadt.

Die kontroverse Diskussion über den Schultausch hatte sich über Monate hingezogen. Auch der Beschluss im Stadtrat wurde mit hauchdünner Mehrheit gefasst. Letztlich geht es darum, die Raumnot an den Grundschulen zu beenden. Eine Alternative zum Umzug der St.-Peter-Schüler wäre ein Schulneubau oder ein Anbau an die Holbeinschule. Dies haben viele Kommunalpolitiker allerdings aus Kostengründen abgelehnt. Für die Eltern ist die Debatte keineswegs beendet. Sie fordern unter anderem sichere Verkehrswege für die Kinder, die künftig an die Schule zur Heemstraße gehen oder fahren müssen. Zudem hat die Stadt zugesagt, dass die Ausstattung in den Räumen der Hunteschule mindestens so gut sein werde wie in der jetzigen St.-Peter-Schule.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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