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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

„Hunteschule bleibt in Wildeshausen“

02.02.2018

Wildeshausen Das Signal ist Manfred Rebensburg, Sprecher der Gruppe Grüne/Piraten im Stadtrat, wichtig: „Die Hunteschule bleibt in Wildeshausen!“ Ein angedachter Tausch mit der St.-Peter-Schule bringe für die Schülerinnen und Schüler der Hunteschule keine Nachteile. Sie hätten weiterhin einen kurzen Schulweg und müssten nicht nach Wardenburg-Oberlethe oder Ganderkesee fahren.

Auf Antrag von elf Ratsmitgliedern aus Reihen der SPD-Fraktion und der Gruppe Grüne/Piraten befasst sich der Stadtrat am Montag, 5. Februar (17 Uhr, Rathaus), mit der Rückübertragung der Liegenschaft Hunteschule an die Stadt. Ziel ist es, die Raumnot an den Grundschulen zu beseitigen. Würde der Landkreis die Immobilie abgeben, könnten dort die Schülerinnen und Schüler der St.-Peter-Schule einziehen. Die Kinder der Hunteschule wiederum würden an die St.-Peter-Straße wechseln. Elternvertreter beider Schulen sprechen sich gegen den Tausch aus.

SPD-Fraktionschefin Evelyn Goosmann und Rebensburg stellten am Donnerstag den Beschlussvorschlag der Elfer-Gruppe für die Sondersitzung des Rates vor. Danach bringe der Schultausch keinerlei Nachteile. Sollte der Kreistag die fünfjährige Verlängerung der Förderschule Lernen beschließen, gebe es für die Hunteschule ausreichend Platz am neuen Standort auch für einzuschulende neue Klassen. Von den neun Unterrichtsräumen in der St.-Peter-Schule benötige die Hunteschule mit ihren aktuell 54 Schülerinnen und Schülern gegenwärtig fünf. Daneben stehen Aula (mit Trennwand), Betreuungs- und Gruppenräume zur Verfügung.

Rebensburg meinte, diese Klassenzahl wird wohl in den nächsten Jahren konstant bleiben, da die Neuntklässler, die die Hunteschule verlassen, quasi durch nur eine neue fünfte Klasse „ersetzt“ werden. Voraussetzung sei, dass die neu einzuschulenden Klassen die gesetzlich vorgegebene Stärke erreichen.

Bei der benachbarten Holbeinschule mit gegenwärtig zehn Unterrichtsräumen entstehe ein Bedarf an zunächst einem Klassenraum. Später dann sei die Schule durchgängig dreizügig, benötige also zwölf Unterrichtsräume. Laut Ratsbeschluss soll die St.-Peter-Schule die Zweizügigkeit nicht mehr überschreiten. Die Wallschule, an der jetzt Container stehen, soll die gesetzlich geforderte Grenze der Vierzügigkeit halten.

Holbein- und Hunteschule stünden nach Einzug der Hunteschule am neuen Standort zunächst drei und später zwei nicht benötigte Unterrichtsräume zusätzlich zur Verfügung, die beide Schulen je nach Bedarf für andere Zwecke nutzen können.

Der Neubau einer Grundschule sei nicht finanzierbar, betonte Goosmann. Bereits jetzt habe die Stadt 15,5 Millionen Euro Schulden. Ein Umbau sei allemal preiswerter als ein Schulneubau. Der Rat müsse die ganze Stadt im Blick haben. Goosmann und Rebensburg sagten zu, alles zu tun, damit sich die Schüler der St.-Peter-Schule am neuen Standort wohl fühlen. „Alles, was machbar ist, wird geändert“, so Goosmann. Auch über ein neues Verkehrskonzept für die Heemstraße müsse nachgedacht werden.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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