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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schüler startklar für den Beruf

07.12.2017

Wildeshausen Ihr Berufsziel hat Jeamy Ziemke schon klar vor Augen: „Ich möchte gern Lkw-Fahrerin werden“, sagt die 16-Jährige. Und ihr Mitschüler Lucas Claus (15) hat sich auf den Beruf des Wasserbauers fokussiert. Beide nehmen an der Berufseinstiegsbegleitung ihrer Schule, der Hunteschule in Wildeshausen, teil. Hier bietet Lehrerin Malin Schruth Bewerbungstraining an und hilft den Jugendlichen beim Verfassen der Lebensläufe. „Ich habe viel gelernt“, sagt Claus.

Das sehen Fachleute ebenso. Erneut erhielt die Hunteschule, eine Förderschule Lernen in Trägerschaft des Landkreises, das Gütesiegel „Startklar für den Beruf, Weser-Ems macht Schule“. Die Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems hatte der Schule bereits im Jahr 2009 das Prädikat für ihr Konzept zur Berufsorientierung nach standardisierten Kriterien verliehen. Jury-Vorsitzender Ludger Wester (Oldenburgische Industrie- und Handelskammer) erklärte, dass Kriterien wie Persönlichkeitsentwicklung und Fachkompetenz vorbildlich erfüllt werden. Diverse Projekte, darunter die Schülerfirma oder der Verkauf von Produkten auf dem Wochenmarkt, seien spannend. Zur Jury gehörten Hans-Werner Aschoff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg (WLO), und Karsten Braun, Fachberater Berufsorientierung bei der Landesschulbehörde. Konrad Barth, Regionalleiter der AG Gütesiegel, würdigte die hohe Kompetenz und das Engagement der Pädagogen. Der Schule gelinge es, auf ein selbst verantwortetes Leben vorzubereiten. „Die Berufsorientierung hat für uns einen ganz hohen Stellenwert“, betonte Schulleiter Thomas Trüper. Die Jugendlichen gingen „mit gestärktem Rücken“ in die Arbeitswelt. Nach dem Ende der Schullaufbahn seien sie fit „zur Teilhabe an der Gesellschaft“. Diese besondere Form der Beschulung sei ebenfalls Inklusion, betonte Konrektorin Martina Zahl. Kein Schüler sei wie der andere, erklärte Eike Wolff, Lehrer der Klasse 9. Der Unterricht sei höchst individuell.

Martina Renneke-Seemann, die ebenfalls zur Schulleitung gehört, wies auf die guten Kontakte zu Einrichtungen wie das Alexanderstift oder die Wildeshauser Tafel hin. Dort absolvieren die Schüler mehrwöchige Praktika. Ein besonderes Kompliment machte WLO-Geschäftsführer Aschoff der Förderschule: Die Schüler seien offen, die Zusammenarbeit vertrauensvoll. „Wer über die Schließung spricht, ist für mich gaga!“

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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