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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Umzug im Anzug: Hauptschüler verabschieden sich

23.06.2018

Wildeshausen „Abschlussfeier 2018: Umzug im Anzug“: Gemäß diesem Motto haben sich die scheidenden Wildeshauser Hauptschüler am Freitagvormittag schick gewandet von ihren Lehrern verabschiedet. Der Grund war, wie Schulleiterin Dorit Hielscher in ihrer Ansprache betonte, ein sehr wichtiger, nämlich „der Umzug von 30 Zehntklässlern und 14 Schülern aus dem neunten Jahrgang.“

29 der 44 Absolventen haben den Hauptschulabschluss entweder nach Klasse neun oder zehn erreicht sowie 14 den Realschulabschluss. Besonders geehrt wurde zudem Chris Richter, der mit einem Einser-Durchschnitt den erweiterten Sekundarabschluss I schaffte. Dafür gab es donnernden Applaus.

Hielscher hatte für die vergangenen fünf, sechs oder auch mal sieben Jahre Buch geführt: „In eurer Zeit hier habt ihr sage und schreibe drei Tonnen Papier benutzt, teils zum Schreiben, teils auch nur zum Malen. Insgesamt sind 100 000 Rollen Klopapier verbraucht worden und circa 100 Liter Seife.“ Doch neben diesen praktischen Dingen hätten die Schüler auch noch wesentliche wichtigere Dinge in ihren Umzugskisten stecken, nämlich die Fähigkeiten, zu (re-)präsentieren, Konflikte zu lösen und Streit zu schlichten sowie Verantwortung zu übernehmen und natürlich ein gutes Allgemein- und Fachwissen.

Toll sei es, dass die Abschlussschüler nicht ins Ungewisse umzögen, sondern genau wüssten, wohin es gehe: „17 haben bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Alle anderen werden die schulische Ausbildung an den Berufsbildenden Schulen fortsetzen“, freute sich Hielscher. Abschließend riet sie „ihren“ Schülern, den Koffer „Hauptschule“ nicht ungenutzt in der Ecke stehen zu lassen, sondern auszupacken und als wichtige Grundlage für die Zukunft zu nutzen.

Glückwünsche für die Abschlussschüler gab es auch vom stellvertretenden Bürgermeisters Wolfgang Sasse, von Schülersprecherin Nicole Zerr, sowie Elternvertreter Helmut Becker, der in seiner Rede zur Erheiterung des Publikums die „Made“ von Heinz Erhardt zitierte.

Musikalisch aufgelockert wurde die Zeugnisvergabe von der Schulband, die unter der Leitung des Sozialpädagogen Stefan Fragel „Satisfaction“ rockte sowie von Pauline Fischer, die den „Cranberries“-Hit „Zombie“ interpretierte, und Natalia Petrova, die „I see Fire“ performte.

Viel Applaus gab es auch für die „guten Wünsche“, die die Fünftklässler den Absolventen mit auf den Weg gaben. Die reichten von Autos und einem tollen Haus über Geld und Liebe bis zu gesunder Ernährung. Hinzu kamen die Tipps der beiden Lehrerinnen Rebbeca Krenke und Andrea Theis, die humorvoll als „Umzugshelferinnen“ durchs Programm führten.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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