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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Wallschule soll zurück auf vier Klassen pro Jahrgang

04.11.2017

Wildeshausen Die Stadtverwaltung will die beiden Schuleinzugsbezirke für die drei Wildeshauser Grundschulen ändern. Der Grund: Die Wallschule droht im nächsten Sommer mit drei Jahrgängen fünfzügig zu werden. Fünf Klassen pro Jahrgang sind dauerhaft nicht erlaubt. Ziel der Stadt ist es, die Wallschule wieder vierzügig zu betreiben.

Eigentlich sollte mit den beiden Schuleinzugsbezirken eine gleichmäßige Verteilung der etwa 800 Grundschüler erreicht werden. Die Wallschule hat etwa 400 Schüler, die Holbeinschule 200, die Sankt-Peter-Schule ebenfalls 200. Doch befinden sich die Neubaugebiete im Stadtwesten ausschließlich im Einzugsgebiet der Wallschule.

Nach der jüngsten Einwohnererhebung der Stadtverwaltung würden mit dem bisherigen Schulbezirkszuschnitt im nächsten Sommer 113 Kinder in die Wallschule eingeschult. Das würde fünf Züge bedeuten. An der Holbeinschule sind es 34 Kinder, also zwei Klassen. An der Sankt-Peter-Schule sollen es bislang 27 Mädchen und Jungen sein. Somit würden ebenfalls zwei Klassen entstehen.

Nach dem von der Stadtverwaltung vorgesehenen neuen Zuschnitt der Schuleinzugsbezirke würde die Wallschule nächsten Sommer nur noch 90 Kinder einschulen und wäre damit vierzügig. Die Holbeinschule bekäme 17 Erstklässler mehr und hätte dann 57. Ab 53 Schüler werden drei Klassen gebildet. Bei der Sankt-Peter-Schule bleiben es 27. Als katholische Bekenntnisschule ist die ganze Stadt das Einzugsgebiet.

Die Veränderung wird laut Stadtverwaltung zumindest für das Schuljahr 2018/2019 an der Holbeinschule zu keinem zusätzlichen Raumbedarf führen. Dennoch müsse bereits jetzt über die nächsten Jahre beraten werden, wenn die Holbeinschule dauerhaft dreizügig bleiben sollte.

Der städtische Schulausschuss wird sich am Dienstag, 7. November, um 18.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Stadthaus mit den Schuleinzugsbezirken beschäftigen.