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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Weiter auswärtige Schüler an Realschule

09.08.2018

Wildeshausen Damit hatte der Direktor des Gymnasiums Wildeshausen nicht gerechnet: Der neue Jahrgang fünf wird nicht fünf- oder sechszügig, sondern nur vierzügig. „Das hat mich überrascht. Wir hatten fünfzügig geplant“, sagt Ralf Schirakowski. Eine Erklärung dafür habe er nicht. Das bedeutet, dass er an diesem Donnerstag 111 Fünftklässler mit ihren Eltern zur Einschulung begrüßen kann.

960 Schüler

Dadurch ist die Gesamtzahl des Gymnasiums noch einmal gesunken. Waren es zum Schuljahresbeginn 2016 noch 1122 Schüler und im Vorjahr 1082, sind es nun 960. Durch die Umstellung von G8 auf G9 wird es in diesem Schuljahr noch einmal ein Abitur nach acht Jahren Gymnasium geben. 2019 gibt es deshalb kein Abitur. 2020 folgt der erste G9-Jahrgang im Abitur.

Das Gymnasium bekommt laut Schirakowski keine neuen Lehrer. „Wir hatten einige Kollegen, die in Pension gegangen sind, dafür kommen einige aus der Elternzeit zurück.“ Insgesamt gehören 105 Lehrkräfte zum Gymnasium. 17 von ihnen werden wieder an andere Schulen abgeordnet. Sie unterrichten an der Holbeinschule, Hauptschule und Realschule in Wildeshausen, an der IGS Oldenburg und am Gymnasium in Ahlhorn.“

Trotz des Ratsbeschlusses, die Realschule nur noch vierzügig zu führen und damit auswärtige Schüler abzulehnen, geht der neue Jahrgang fünf wie im vergangenen Schuljahr wieder fünfzügig an den Start. Und es sind auch wieder Schüler darunter, die nicht aus Wildeshausen oder Dötlingen kommen. „Wir haben elf Schüler aus den Gemeinden Großenkneten und Harpstedt aufgenommen“, sagt Rektor Jan Pössel. Das wollte die Stadt als Schulträger angesichts der Raumnot verhindern.

Die Landesschulbehörde habe sich getäuscht, erklärt Pössel. Es sei schwierig, als einzige Realschule im Landkreis auswärtigen Schülern den Zugang zu verwehren. Dahinter soll die Befürchtung stehen, dass Eltern auf dem Klageweg ihren Kindern einen Platz an der Realschule verschaffen könnten.

132 Kinder in fünf Klassen

132 Kinder werden in diesem Schuljahr auf die fünf fünften Klassen verteilt. 2017 waren es 145, im Jahr davor 158. „Wir sind wieder 820 Schüler, haben aber eine Klasse weniger als im Vorjahr“, so Pössel – nämlich 30 statt 31. Dafür entstehen nun zwei Sprachlernklassen, im letzten Schuljahr gab es eine.

Mit Beginn des neuen Schuljahres liegen die Sanierungsarbeiten in den letzten Zügen, so der Schulleiter. Dabei ging es um vier Klassenräume sowie vier Fachräume inklusive der Flure. Erneuert wurden die Beleuchtung, der Wandanstrich und die Akustikdecken.

Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705

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