• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bundestagswahl: Bei Sicherheit wird’s emotional

15.09.2017

Wildeshausen Eine volle Aula. Auf dem Podium fünf Stühle. Die Teilnehmer: Christian Dürr (FDP), Susanne Mittag (SPD), Christina-Johanne Schröder (Grüne), Astrid Grotelüschen (CDU) und Manuel Paschke (Linke).

Am Donnerstag hatten die Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen die Chance, den Direktkandidaten des hiesigen Wahlkreises ihre Fragen zu stellen. Jeder Kandidat stellte sich vor – die Zeit stoppte eine Schülerin. Wer sie überschritt, wurde „abgeklingelt“.

Die Schwerpunkte lagen auf den Themen Innere und Äußere Sicherheit, Umwelt, Bildung und Pflege. Bei der Schülerfrage „Was soll getan werden, damit man sich in Deutschland sicher fühlen kann?“ kam Zug in die Diskussion. Mittag startete: „Sicherheit ist emotionsgeladen. Es ist in Deutschland eigentlich so sicher wie nie. Das Gefühl sagt aber vielleicht etwas anderes.“ Sie ergänzte, dass sie es für wichtig halte, in Zusammenarbeit mit Bundeswehr und Polizei in Krisengebieten für Stabilität zu sorgen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Paschke gab zu bedenken: „Man muss sich vor Augen führen, dass Deutschland zu den Ländern gehört, die am meisten Waffen exportieren. Das muss aufhören.“ Er plädierte außerdem für mehr Personal in allen staatsdienenden Berufen. Auch CDU-Politikerin Grotelüschen bezog sich in ihrer Argumentation auf die Polizei: „Es kann nicht sein, dass Verbrecherbanden besser vernetzt sind als unsere Polizisten. Wir brauchen bessere Ausstattung für unsere Beamten und auch allgemein mehr Personal.“

Zu diesem Thema FDP-Fraktionsvorsitzender Dürr: „Wir halten die Vorratsdatenspeicherung für falsch. Wenn ich die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen suche, hilft es nicht, den Haufen zu vergrößern.“ Schröder von den Grünen ergänzte: „Die Rücknahmeabkommen mit anderen Ländern müssen einfach besser besprochen werden.“

Zum Ende der Veranstaltung konnte das Publikum noch spontan Fragen stellen. Der 24-jährige Landwirt Markus Kattau wollte wissen: „Was möchten Sie für Landwirte tun, damit diese ihre Tiere artgerecht halten können und trotzdem nicht so eingeschränkt werden, dass es unwirtschaftlich wird?“ Paschke schlug vor, die regionale Vermarktung mehr zu fördern und den Export zurückzufahren. Doch Christian Dürr argumentierte dagegen: „Die Grenzen für den Export dicht zu machen wird nicht funktionieren. Wichtig ist nur, dass die bürokratischen Hürden nicht immer noch höher werden.“ Die weitere Diskussion driftete von der Frage ab. Markus Kattau war nicht hundertprozentig zufrieden. „Aber vielleicht habe ich meine Frage auch nicht explizit genug gestellt. Immerhin sind die Politiker ein bisschen auf meine Frage eingegangen. Das habe ich durchaus schon einmal anders erlebt...“

Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Wahlkabine anonym Punkte vergeben und äußern, welche Aspekte der Podiumsdiskussion ihnen besonders gut gefallen hatten.

Imke Harms Reporterin / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.