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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Debatte In Wildeshausen: Ende der Förderschule hat nichts mit Tausch zu tun

03.12.2018

Wildeshausen Die Debatte um den möglichen Schultausch zwischen der St.-Peter-Schule und der Hunteschule (Förderschule Lernen) schlägt weiter hohe Wellen. Zuletzt hatten die UWG (in einer Pressemitteilung), die CDW-Fraktion (mit einem Wortbeitrag von Stephan Rollié im Stadtrat) und der Stadtelternrat die Befürchtung geäußert, dass aufgrund eines Schultausches Hunteschule/St.-Peter-Schule der Förderschulstandort Lernen in der Kreisstadt auslaufen werde. Darauf reagieren die SPD-Fraktion, die Linke-Ratsfrau Kreszentia Flauger und Grünen-Ratsherr Manfred Rebensburg in einer Stellungnahme. Sie betonen mit Blick auf UWG, CDW und Stadtelternrat: „Mit dieser Feststellung haben sie nur teilweise Recht.“

In der von Woldemar Schilberg, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, übersandten Stellungnahme der drei Ratsparteien heißt es: „Der Förderschulstandort Lernen in Wildeshausen wird tatsächlich auslaufen. Das hat der Niedersächsische Landtag am 20. März 2012 mit breiter Mehrheit unter der damaligen CDU/FDP-Regierung beschlossen. Nach einer Verlängerung des Übergangs können nun bis zum Schuljahr 2022/2023 Schülerinnen und Schüler in die Förderschule Lernen eingeschult werden“, wird erinnert. „Dies hat der Kreistag für alle Standorte im Landkreis beschlossen. 2028 wird die Förderschule Lernen in ganz Niedersachsen und somit auch in Wildeshausen auslaufen“, so Flauger.

Nicht richtig sei, dass ein möglicher Tausch der Gebäude etwas mit dem Auslaufen der Förderschule Lernen zu tun hat. SPD, Grüne und Linke kritisieren: „Dies wird von den Gegnern des Tauschs immer wieder suggeriert, um Stimmung zu machen und die Bürgerinnen und Bürger mit diesem nicht der Wahrheit entsprechenden Argument gegen einen Schultausch zu mobilisieren. Weder der Stadtrat noch der Landkreis haben hier eine Entscheidungskompetenz, um das Auslaufen zu verhindern.“

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„Die Kommunalpolitik darf keine Entscheidungen treffen, die darauf basieren, dass eine neue Landesregierung mit der CDU, die erst in vier Jahren gewählt wird, eventuell Gesetze ändern könnte, die sie selber 2012 federführend beschlossen hat. Das wäre fahrlässig“, mahnt Schilberg.

Ab 2028 können alle Schüler mit Förderbedarf wohnortnah inklusiv beschult werden, wird die UWG-Befürchtung der langen Fahrtwege zurückgewiesen. „Ganz im Gegenteil entfallen die Anfahrtswege für die Kinder aus Harpstedt, Dünsen, Ahlhorn, Huntlosen, Vechta und Langförden, welche momentan die Hunteschule in Wildeshausen besuchen“, stellt Schilberg (SPD) klar.

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