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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Weiterhin hoher Bedarf an Sprachkursen

11.09.2019

Wildeshausen /Großenkneten Vor allem die Sprachkurse nehmen immer noch einen großen Teil der Arbeit ein, berichtete Andrea Naber, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für ländliche Erwachsenenbildung im Landkreis Oldenburg (KAG). Bei der Mitgliederversammlung der KAG in Großenkneten blickte sie auf ein „ereignisreiches und anstrengendes“ Jahr 2018 zurück.

Die Zahl der Unterrichtsstunden sei zwar im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken (von 6549 auf 5247). Dies liege aber nicht am fehlenden Bedarf, sondern an der Finanzierung: So werden die Sprachkurse für geflüchtete Frauen beispielsweise vom Land Niedersachsen unterstützt.

Dass die Nachfrage noch immer hoch ist, zeigt sich im neuen Bildungszentrum (BIZ) in Ahlhorn an der Wildeshauser Straße 33, das im Dezember eröffnet wurde. Das freigewordene Untergeschoss soll sogar noch dazu gemietet werden. Dann hätte die LEB 340 Quadratmeter in Ahlhorn zur Verfügung. Das BIZ finanziert sich über Einnahmen durch Sprachkurse, vor allem die des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Insgesamt wurden sechs Integrations-, darunter zwei Alphabetisierungskurse, angeboten.

Die „vorbildliche Sprachbildung“ habe Björn Thümler, Minister für Wissenschaft und Kultur, bei seinem Besuch im Juni gelobt, aber ohne Geld ginge es eben nicht, betonte Naber. „Wenn man die Migranten in Arbeit bringen will, muss die Bildung gut sein.“

Einen Überblick über „DSL – Demenz: digitale Selbsthilfe auf dem Land“, das Projektleiter Carsten Wefer im vergangenen Jahr vorgestellt hatte, gab Karin Pieper, LEB-Regionalleiterin Weser-Ems-Mitte. Als Teil des Projektes war Pflegeroboter Emma an zehn Tagen in Altenheimen und in den Berufsbildenden Schulen unterwegs. Dabei sei der Begriff „Pflegeroboter“ nicht ganz richtig, denn er diene mehr der Unterhaltung. Damit käme er gut an. Weitere Punkte seien der Aufbau einer App und Webseite zum besseren Informationsfluss und zur Vernetzung zur Bedarfslage.

Pieper bedankte sich bei Andrea Naber für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement als Vorsitzende der LEB. „Mir macht es immer noch ganz viel Spaß, ich denke nicht ans Aufhören“, sagte Naber.

Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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