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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Privatschule arbeitet an Neuorientierung

12.03.2019

Wildeshausen Die Privatschule Gut Spascher Sand wird künftig regelmäßig in einem „Jahresbericht“ die pädagogische wie wirtschaftliche Entwicklung der Einrichtung darstellen. „Wir wollen größtmögliche Transparenz“, kündigte Geschäftsführer Henning Emler von Maydell im Gespräch mit der NWZ an. Der erste Bericht dieser Art soll im Juni, im Rahmen des „Spascher Sommers“, veröffentlicht werden.

Die Schule hatte kürzlich angekündigt, ab dem Schuljahr 2020/2021 die Oberstufe auslaufen zu lassen. Ab August werde noch einmal eine Klasse 11 an der Integrierten Gesamtschule (IGS) eingerichtet, aber danach werde die Oberstufe ab Klasse 11 für eine unbestimmte Zeit ausgesetzt. Wie viele Schülerinnen und Schüler der neuen 11. Klasse angehören werden, ist noch offen, da die Anmeldephase noch nicht beendet ist. Im 12. Jahrgang sind aktuell 14 Jugendliche. Den 13. Jahrgang werden voraussichtlich 19 Schülerinnen und Schüler mit dem Abitur abschließen.

Die Privatschule hat sich nach den Worten ihres Geschäftsführers einen insgesamt fünfjährigen Reformprozess auferlegt. Der „rote Faden“ der Ausbildung auf Spasche soll deutlicher herausgearbeitet werden. Dabei orientierte sich die Schule am „Change Canvas“-Prozess, wie ihn die Unternehmensberatung McKinsey beschreibe. Das erste Schulhalbjahr wurde zur gründlichen Analyse genutzt. Demnächst werde eine achtköpfige Arbeitsgruppe eingesetzt. Der Prozess der Neuorientierung soll nach fünf Jahren abgeschlossen sein. Die Schulgründer Renate und Wolfgang Rixen stünden voll und ganz hinter diesem Projekt und dem Aussetzen der Oberstufe: „Sie wünschen sich wieder Ruhe in der Entwicklung“, so Emler. Behauptungen, die Schule stünde vor einem „Scherbenhaufen“, widersprach er vehement.

Wichtig sei der Schule zudem, das Positive einer IGS – nämlich das gemeinsame Lernen – herauszustellen. „Wir bieten den Kindern ein Zuhause“, so der Geschäftsführer unter Verweis auf wichtige Säulen der täglichen Arbeit. Dazu gehöre ein anderer Umgang mit den Schülern ebenso wie der enge Kontakt zu den Eltern. „Wir reden darüber, was ein junger Mensch braucht, um gestärkt in der Gesellschaft klar zu kommen.“ Derzeit lernen rund 150 Mädchen und Jungen an der IGS auf Gut Spascher Sand.

Erste Stellschrauben wurden bereits gestellt: Die künftigen Klassen 5 und 6 werden ab dem Sommer einzügig an der „Farmschule“ untergebracht. Bisher war die Klasse 7 an der „Farmschule“. Zum 1. August werde eine neue Schulleiterin an der IGS ihre Arbeit aufnehmen. Der frühere Schulamtsleiter Klaus Kapell nimmt die Aufgabe derzeit kommissarisch wahr. Zudem greife ab dem Sommer eine neue Vergütungsordnung: Die Lehrerinnen und Lehrer werden in Anlehnung an den Tarifvertrag im Öffentlichen Dienst (TVöD) oder den Tarifvertrag der Landesbeschäftigten (TV-L) bezahlt. „Die Kolleginnen und Kollegen engagieren sich enorm für die Kinder“, würdigte Emler von Maydell die Arbeit der Lehrkräfte. Das Aussetzen der Oberstufe hatte die Schulleitung kürzlich unter anderem mit dem Lehrermangel – insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern – begründet.

Eine personelle Veränderung gibt es auch im Sommer: Katrin Wandschneider, Leiterin des Kindergartens auf Spasche, suche eine neue berufliche Herausforderung. Die Privatschul-gGmbH hat die Stelle bereits ausgeschrieben. Auch werde darüber nachgedacht, einen Waldkindergarten einzurichten.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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