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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schultausch erst einmal abgelehnt

17.10.2018

Wildeshausen Der Schultausch zwischen dem Landkreis Oldenburg und der Stadt Wildeshausen bleibt umstritten. Am Dienstagabend hat der Schul- und Kulturausschuss des Kreistages die Rückübertragung der Liegenschaft Hunteschule an die Stadt abgelehnt. Bei der Abstimmung gab es ein Patt: neun Ja-Stimmen und neun Nein-Stimmen. Damit gilt die Beschlussvorschlag der Kreisverwaltung als abgelehnt. Nun muss der Kreistag am 18. Dezember entscheiden.

Die SPD-Fraktion und die Grünen-Fraktion sprachen davon, dass sie geschlossen für eine Rückübertragung sind. Die CDU-Fraktion ist unterschiedlicher Meinung, auch wenn die vier Ausschussmitglieder gegen einen Schultausch stimmten. Auch die Vertreter von FDP, UWG, AfD sowie die Lehrer- und Elternvertreter votierten gegen den Schultausch.

Tausch für 2021 geplant

An die 30 Zuschauer verfolgten die Sitzung im Kreishaus Wildeshausen. Es waren vornehmlich Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Ratsmitglieder sowie Lehrer- und Elternvertreter der betroffenen Schulen.

Eingangs hatte Landrat Carsten Harings die Beschlussvorschläge der Kreisverwaltung erläutert und sich für einen Schultausch ausgesprochen. Wenn es nach der Kreisverwaltung geht, überträgt der Landkreis 2021 die Liegenschaft Hunteschule zurück an die Stadt. Als Gegenleistung würde die Stadt für die kreiseigene Förderschule Lernen Räume am Standort der heutigen Sankt-Peter-Grundschule zur Verfügung stellen. Dafür will die Stadt dort auch noch anbauen. Sollte der Vertrag zustandekommen, würde die Grundschule Sankt Peter in die Liegenschaft Hunteschule umziehen.

Eltern gegen Tausch

Der Tausch ist umstritten – nicht nur im Stadtrat: Die Hunteschule (Förderschule Lernen) würde am liebsten an der Heemstraße bleiben und die Sankt-Peter-Grundschule an der Sankt-Peter-Straße. Das hatten Elternvertreter beider Schulen eingangs der Sitzung deutlich gemacht.

Im Beschlussvorschlag der Kreisverwaltung gibt es unter Punkt vier einen weiteren Passus: „Mit der Übertragung entfällt die Sicherung eines Förderschulstandortes Wildeshausen.“ Das bedeutet, dass 2027, wenn die letzten Schüler die Förderschule verlassen, auch das Thema „Wildeshausen als Förderschulstandort“ Geschichte ist. Im städtischen Schulausschuss war kürzlich gefordert worden, dass die Kreisstadt dauerhaft den Anspruch haben müsse, Förderschulstandort zu bleiben.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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