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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Debatte ohne den Zeigefinger

02.10.2018

Wildeshausen „Wir wollen das Thema wieder in die Öffentlichkeit rücken“, erklärt Rita Rockel, die Kreisbehindertenbeauftragte des Landkreises Oldenburg. Die Rede ist von der Inklusion, also der gemeinsamen Beschulung aller Kinder – mit und ohne Handicaps. Auf Initiative des Kreisbehindertenrats (KBR) wird es daher am Mittwoch, 17. Oktober, eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Inklusive Bildung – Irrweg oder Chance?“ geben.

Auf dem Podium in der Hunteschule, Heemstraße 40 in Wildeshausen, diskutieren ab 18 Uhr Landrat Carsten Harings, Holger Westphal (Gewerkschaft GEW Niedersachsen), Guido Venth (Verband der Sonderpädagogen), Werner Köhler (mobile Förderschulfachkraft), Holger Stolz (Lebenshilfe Niedersachsen), Dr. Carin de Vries (Universität Oldenburg) sowie Vertreter des Kreisschüler- und Kreiselternrates. Die Moderation werden voraussichtlich die KBR-Mitglieder Heidelies Iden (Ganderkesee) und Michael Grashorn (Hude) übernehmen.

Der Kreisbehindertenrat sehe sich als Motor für das Thema Inklusion, erklärte Rockel. „Allerdings nicht mit erhobenem Zeigefinger.“ In der Diskussion soll ausgelotet werden, wie der Stand der Entwicklung seit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention, 2009 von Deutschland ratifiziert, ist. Zudem sollen weitere Möglichkeiten der Entwicklung thematisiert werden, erläuterte Rockel weiter. Ebenso müsse die Ausbildung der Lehrkräfte hinterfragt werden.

Die Diskussion sollte eigentlich schon im Frühjahr stattfinden. Doch damit alle Sichtweisen auf dem Podium entsprechend vertreten sind, haben sich die Organisatoren ausreichend Zeit genommen. „Das Thema brennt unter den Nägeln“, wies Rockel darauf hin, dass die Inklusion noch immer nicht so recht vorangekommen sei. Angesprochen werden sollen Eltern wie Schüler, Pädagogen verschiedener Schulformen, Schulbegleiter oder Vertreter der kreisangehörigen Gemeinden sowie der Stadt Wildeshausen. Kreistagsabgeordnete seien im Publikum ebenso gern gesehen. Der Veranstaltungsort wurde nicht zufällig gewählt: Die Hunteschule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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