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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Ein großer Tag für die Kleinen der Stadt

27.05.2019

Wildeshausen Platz für genau 97 Kinder hatte bislang der evangelische Kindergarten „Sternschnuppe“ auf der Heidloge in Wildeshausen. 15 Mädchen und Jungen kamen im August dazu, als der neue Krippen-Anbau bezogen wurde. Offiziell eingeweiht wurde das Gebäude am vergangenen Samstag. „Ein großer Tag für die Kleinen in unserer Stadt“, meinte Bürgermeister Jens Kuraschinski.

Schon 2015 habe man den Bedarf erkannt und einen entsprechenden Antrag für den Neubau gestellt, berichtete Kindergartenleiterin Simone Hartmann bei einer Feierstunde vor geladenen Gästen. Doch zunächst habe man auf Zuschüsse des Landes warten müssen. Hartmann bedankte sich bei der Stadt, dem Träger sowie Handwerkern und Architekt Detlef Kietzmann. Die neue „Seestern“-Gruppe wird geleitet von Carina Nietfeld und ihrer Stellvertreterin Melanie De Bortol. Tamara Grabherr und Wiebke Stenzel teilen sich als „Drittkräfte“ eine Stelle. Insgesamt habe der Kindergarten 18 Fach- und zwei Vertretungskräfte.

Hartmann zufolge steige der Bedarf an flexiblen Öffnungszeiten zwischen 7 bis 15 Uhr. „Wir stoßen da langsam an unsere Grenzen.“ Für das neue Kindergartenjahr lägen bereits 50 Anfragen vor; dabei kommen nur 20 Mädchen und Jungen zur Schule.

Rund 660-mal komme das Wort „Kinder“ in unterschiedlichen Zusammenhängen in der Bibel vor, sagte Pastorin Beatrix Konukiewitz und zitierte Worte wie „Werdet wie die Kinder“ oder „Kinder sind eine Gabe Gottes“. Gerade die Kirche spreche lieber von „Kindergarten“ als von „Kita“. Der Begriff erinnere „an den Garten Eden, in dem man sich frei entfalten kann“, so Konukiewitz. Der „Garten Eden“ stehe allen offen: Kindern unterschiedlicher Herkunft, mit verschiedenen Sprachen oder Religionen. Hier lernten die Mädchen und Jungen das soziale Miteinander.

Für den Krippenanbau hat die Stadt nach Angaben Kuraschinskis 435 000 Euro bereitgestellt. Der Kreis gab einen Zuschuss von 46 500 Euro; das Land überwies 180 000 Euro. Die hellen, freundlichen Räume lüden nicht nur zum Spielen und Ausruhen ein. „Sie bieten auch Sicherheit und Geborgenheit“, sagte Kuraschinski, der vor allem den Erzieherinnen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit dankte. Den Wunsch nach einem Sonnenschutz im Außenbereich notierte sich der Bürgermeister sogleich.

Der offiziellen Übergabe der Krippe schloss sich ein Spielefest an. Der „Spielefant“ hatte unter anderem Rollrutsche und Tretroller mitgebracht. Zudem gab es Bastelangebote und Kinderschminken. Die Eltern hatten fleißig Kuchen gebacken und schenkten Kaffee und Getränke aus. Mit den Spenden sollen Spielgeräte angeschafft werden, hieß es.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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