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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Förderschule geht in die Verlängerung

31.01.2018

Wildeshausen /Landkreis Der Landkreis Oldenburg will die von der SPD/CDU-Landesregierung geschaffene Option zur vorübergehenden Weiterführung der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen wahrnehmen. Das schlägt die Kreisverwaltung dem Schul- und Kulturausschuss vor, der am Dienstag, 6. Februar, um 17 Uhr in der Schule Vielstedter Straße, Ulmenstraße 40 in Hude, tagt. Sollte der Ausschuss zustimmen, will die Verwaltung ohne Rücksicht auf noch fehlende gesetzliche Grundlagen einen entsprechenden Antrag kurzfristig an die Landesschulbehörde richten.

Wahlrecht für Eltern

Konkret geht es um die Hunteschule in Wildeshausen, die Letheschule in Wardenburg-Oberlethe und die Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee. Dort soll bereits ab dem Sommer nicht mehr in Klasse 5 eingeschult werden. Das Schuljahr 2023/2024 wäre das letzte. Die Kreisverwaltung würdigt in der Vorlage die „sehr kompetente“ und „erfolgreiche“ Arbeit der Förderschulen im Landkreis. Sie seien „nach wie vor unverzichtbar, ohne damit das Elternwahlrecht im Anwahlverfahren in Frage zu stellen“.

Die Kreisverwaltung hat nach eigenen Angaben mit Schulleitungen, Lehrer- und Elternvertretern, insbesondere mit Blick auf die angespannte Raumsituation an den Grundschulen der Stadt Wildeshausen, gesprochen. Die Vertreter der Hunteschule wünschen sich, dass die Verlängerungsoption gezogen wird. Die verbleibenden Schülerinnen und Schüler der Hunteschule sollten in den bestehenden Klassen weiter unterrichtet und nicht auf mehrere Schulen verteilt werden, so der Wunsch. Eine neue räumliche Heimat sollte eine Schule „auf Augenhöhe“ sein. Eltern und Schüler der Hunteschule kämpfen per Online-Petition seit einiger Zeit für den Standort.

Die Kreisverwaltung betont, dass es im Ausschuss am 6. Februar nicht um eine Entscheidung über die Liegenschaft gehe. Sollte sich die Mehrheit des Stadtrates, der am Montag, 5. Februar, zusammenkommt, für einen Tausch der Räumlichkeiten von Hunteschule und der katholischen Grundschule St. Peter aussprechen, will sich der Kreis mit dieser Frage separat auseinandersetzen.

Rat soll konkret werden

Im Rahmen einer solchen Erklärung des Stadtrates erwartet der Landkreis „konkrete Aussagen“ über die sachliche und zeitliche Umsetzung sowie die Gewährleistung des erforderlichen Fachunterrichtes der verbleibenden Hunteschüler an der Haupt- oder Realschule, lautet die Beschlussempfehlung. Das Anliegen der Hunteschüler, ihre Schullaufbahn in Wildeshausen fortzusetzen, sei berechtigt. Auch die Vertreter der St.-Peter-Schule wehren sich gegen einen Umzug.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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