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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: „Hunteschule muss hier bleiben“

10.04.2018

Wildeshausen /Landkreis Ein klares Bekenntnis zum Verbleib der Hunteschule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, an der Heemstraße in Wildeshausen hat die Gruppe FDP/Freie Wähler im Kreistag abgegeben. „Der Standort hier muss erhalten bleiben“, betonte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Daniel. An der Schule werde eine hervorragende pädagogische Arbeit gemacht. Eltern- wie Lehrerschaft sprechen sich ebenfalls für den Verbleib am Standort aus.

Die Kreistagsabgeordneten ließen sich am Montag in der Hunteschule von Schulleiter Thomas Trüper und Kreisschulamtsleiter Maik Ehlers über den Stand der Dinge informieren. Zum Hintergrund: Die Stadt Wildeshausen hat per Ratsbeschluss Interesse an der Liegenschaft signalisiert. Die Grundschule St. Peter könnte dann an die Heemstraße ziehen. Die Hunteschüler würden die „alte“ St.-Peter-Schule und Fachunterrichtsräume in der Real- und in der Hauptschule nutzen. Der Kreistag hat indes beschlossen, die vom Landesgesetzgeber vorgesehene Option zu nutzen und die Förderschule Lernen bis mindestens 2028 fortzuführen. Über das Gebäude selbst ist noch keine Entscheidung gefallen.

An der Hunteschule werden derzeit 54 Schülerinnen und Schüler unterrichtet; am Habbrügger Weg in Ganderkesee sind es 67 und in Oberlethe 46. Weil die Förderschule Lernen auslaufen sollte, gibt es derzeit keine Klasse 5; allerdings an der Hunteschule zwei 6. Klassen. „Das haben wir noch nicht erlebt“, so Trüper. Er begründete das Anwahlverhalten mit der Unzufriedenheit vieler Eltern mit der Umsetzung der Inklusion in den Grundschulen.

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Ehlers zufolge werde der Landkreis bis zum Ende der Woche seinen Antrag auf Fortsetzung der Förderschule Lernen konkretisieren. Die Frist endet am 30. April. Der Kreis werde zugleich deutlich machen, dass er sich bessere Rahmenbedingungen wünsche. Anmeldungen für eine Klasse 5 an der Hunteschule lägen noch nicht vor. Auch sei offen, ob es Abgänge von der Real- oder der Hauptschule geben werde. Lehrer der Hunteschule haben sich kürzlich über die Bedingungen an der St.-Peter-Schule informiert. Es gebe eine „klare Tendenz“ in Lehrer- und Elternschaften, den Standort Heemstraße weiter zu nutzen, so Trüper.

Wie der Schulleiter weiter ausführte, habe das Verhalten der Stadt zu „vielen Irritationen“ geführt. Es gebe Unruhen und Ängste. „Unsere Schüler aber brauchen Kontinuität“, sagte Trüper. Das sahen die Elternvertreterinnen Claudia Osenberg und Anke Repke-Wingenbach ähnlich. Die Kinder benötigten „einen geschützten Raum“. Die Abgeordneten sehen die Hunteschule gut aufgestellt. Eine echte Wahlfreiheit könne es für die Eltern nur geben, wenn alle Schulformen vorgehalten werden, betonte Arnold Hansen (Freie Wähler). Trüper zufolge ist eine Qualitätsentwicklung am jetzigen Standort am ehesten möglich.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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