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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Fachausschuss: Das Kindeswohl im Blick behalten

18.06.2020

Wildeshausen /Landkreis Mit der „Jugendhilfe während der Corona-Pandemie“ hat sich der Jugendhilfeausschusses des Landkreises Oldenburg während seiner jüngsten Sitzung im Wildeshauser Kreishaus beschäftigt.

Im Detail wurde den Fraktionen aufgelistet, inwiefern die Pandemie die Arbeit beeinflusst hat – und zwar „erheblich“, wie es in der Vorlage heißt. So wurden wegen der Schließung der Jugendhäuser Chatkontakte und Videoprojekte hergestellt. Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung wurde bis 11. Mai telefonisch angeboten, seitdem sind Termine bei entsprechender Notwendigkeit wieder persönlich möglich.

„Die zu Beginn ganz erheblich begrenzte Notbetreuung führte zu großen Nöten, die von den einzelnen Leitungen der Kindertagesstätten, den Tagespflegepersonen, den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kreisangehörigen Kommunen und des Jugendamtes aufzufangen waren“, heißt es weiter in der Vorlage. Befanden sich am 31. März im Landkreis insgesamt 110 Kinder in einer Notbetreuung einer Kindertageseinrichtung beziehungsweise einer Tagespflege, waren es am 26. Mai 1532.

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Den Punkt Kindeswohlgefährdung sprach Johannes Hiltner (Grüne) an: Die Situation stelle er sich während der Corona-Krise schwierig vor, gab er zu bedenken. In der Tat ist die Zahl der Mitteilungen rückläufig, wie der Vorlage zu entnehmen ist. Dies hängt nach Einschätzung der Verwaltung des Jugendamtes damit zusammen, dass die Kinder nicht in der Tagesbetreuung und in der Schule sind beziehungsweise waren. Damit fehle ein wichtiger Teil derjenigen, die einen sorgenden Blick für die Kinder und Jugendlichen hätten. Seit Mitte März ist die Zahl der Mitteilungen über gefährdete Kinder und Jugendliche von monatlich etwas 15 auf monatlich etwa acht zurückgegangen.

„Die Kitas haben eine enorme Energie und Ideen entwickelt, um mit den Familien in Kontakt zu bleiben“, berichtete Jugendamtsleiter Martin Ahlrichs – dazu gehöre auch der Kontakt zu Familien, in denen Kindeswohlgefährdung vermutet wird. Er sah auch, dass die Corona-Pandemie dahingehend zum Hindernis werde, zumal es Familien gebe, die sie als Argument nutzten, Jugendamts-Mitarbeiter nicht herein zu lassen. „Da bleiben wir dran“, versprach er.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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