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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Kinder rechtzeitig für Schulweg fit machen

05.08.2019

Wildeshausen /Landkreis Eineinhalb Wochen noch, dann wird es wieder eng auf den Schulwegen: Kinder auf Fahrrädern und zu Fuß, Schulbusse und die offenbar unvermeidlichen Eltern-Taxis haben alle zur gleichen Zeit das gleiche Ziel. Und es kommen neue Verkehrsteilnehmer hinzu: Abc-Schützen, die die Wege zu ihrer Schule und die möglichen Gefahrenstellen noch nicht richtig kennengelernt haben. Der Landkreis Oldenburg appelliert daher vor Beginn des neuen Schuljahres an Eltern und Familien, die Kinder rechtzeitig für den Schulweg fit zu machen.

„Kinder sind oft nicht in der Lage, in Gefahrensituationen die richtige Entscheidung zu treffen, sie reagieren impulsiv und spontan“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kreishaus – verbunden mit dem Appell an die Eltern, rechtzeitig und mehrfach mit ihren Kindern den Schulweg zu begehen und die Gefahrenpunkte zu besprechen. Unter anderem sollte der Schulweg so ausgewählt werden, dass die Schülerinnen und Schüler unterwegs möglichst selten Straßen queren müssen – und wo dies unvermeidbar ist, sollte es an Kreuzungen und Einmündungen mit Fußgängerampeln oder zumindest Fahrbahnteilern sein. „Der kürzeste Schulweg muss nicht immer der sicherste sein.“

Zusätzliche Gefährdung

Auch auf das Thema „Eltern-Taxis“ geht der Landkreis in der Mitteilung ein: „Es ist sicherlich gut gemeint, den Nachwuchs quasi bis vor die Türe mit dem eigenen Auto zu fahren. Das trägt aber nicht dazu bei, das selbstständige und sichere Verhalten von Kindern im Straßenverkehr zu fördern, sondern sorgt oftmals im Umfeld von Kindergärten und Schulen für zusätzliches Gefährdungs-potenzial“, warnt Landrat Carsten Harings und appelliert an Eltern, „sich gerade vor den Schulen zu Schulbeginn aufmerksam und besonnen zu verhalten und nicht auf den letzten Drücker viel zu schnell bis direkt vor den Schulhof zu fahren, die Kinder straßenseitig aussteigen zu lassen und Übergänge und Ausfahrten zu blockieren“.

Die Kreisverwaltung rät dazu, auf das allmorgendliche Gedränge zu verzichten und durch kurze Fußwege von etwas weiter entfernt gelegenen Parkplätzen die Kinder zur Schule zu begleiten. Das können auch die Sammelstellen des „Schulexpress“ sein, den es für viele Grundschulen gibt. Von den ausgeschilderten Treffpunkten nahe der Grundschulen gehen Kinder gemeinsam und zunächst auch begleitet von Lehrern oder Eltern zum Schulgebäude. „Wenn Eltern dahinter stehen, ist der Schulexpress eine gute Sache“, findet Peter Wildbredt, Geschäftsführer der Verkehrswacht für den Landkreis Oldenburg. Sein Eindruck ist, dass „die Eltern sensibler werden“, was die Schulwegsicherheit betrifft. „Aber das Problem der Eltern-Taxis kriegen wir nach wie vor nicht in den Griff.“

Banner erneuert

Die Verkehrswacht hat mittlerweile die Spann-Banner, mit denen Verkehrsteilnehmer auf den Schulanfang aufmerksam gemacht werden, neu erstellen und an alle Gemeinden im Kreisgebiet verteilen lassen. „Bis Anfang nächster Woche müssten sie überall stehen“, schätzt Peter Wildbredt. Auch das Geschwindigkeits-Display des Landkreises wird zu Beginn des neuen Schuljahres wieder vor den Grundschulen eingesetzt. Eine neue Broschüre zur Schulwegsicherheit werde leider nicht rechtzeitig fertig, bedauert Peter Wildbredt. „Die Finanzierung ist noch nicht abschließend geklärt.“

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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