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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Unterrichtsversorgung: Zwei Gymnasien müssen Lehrer abtreten

18.08.2017

Wildeshausen /Landkreis Schock für die Gymnasien in Wildeshausen und Ahlhorn: Beide Schulen müssen ihre Stundenpläne neu schreiben, weil die Landesschulbehörde sie angewiesen hat, mit Lehrerstunden an anderen Schulen auszuhelfen. Es geht um die Sicherstellung der Unterrichtsversorgung an allen niedersächsischen Schulen.

24 Lehrer betroffen

Das Gymnasium Wildeshausen muss 80 Wochenstunden abtreten. Dabei war es bereits zum Schuljahresende aufgefordert worden, rund 50 Wochenstunden an anderen Schulen zu unterrichten. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Ahlhorn muss Lehrer für 35 Wochenstunden zur Verfügung stellen. Das Gymnasium Ganderkesee ist nach eigenen Angaben nicht betroffen.

Ahlhorns Direktor Wolfgang Reich-Kornett hat es im Gegensatz zu seinem Wildeshauser Kollegen Ralf Schirakowski etwas einfacher. Seine Lehrer müssen nur über den Schulhof zur Graf-von-Zeppelin-Oberschule gehen. Dort laufen Unterrichts- und Pausenzeiten parallel. Schirakowski muss Lehrer zur benachbarten Hauptschule und zur Holbein-Grundschule in Wildeshausen, zur Grundschule Dötlingen und zur Oberschule Harpstedt abordnen. Dort gebe es andere Zeiten. Die 80 Stunden verteilt der Direktor auf 20 Kollegen. Hinzu kommen die vier Lehrer, die schon zum Schuljahresbeginn an die IGS Flötenteich und Kreyenbrück in Oldenburg, ans Gymnasium Ganderkesee und an die Oberschule Visbek abgeordnet wurden. Damit unterrichtet ein Viertel der etwa 100 Lehrer des Gymnasiums auch an anderen Schulen.

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„Die Situation ist nicht gut, aber machbar“, sagt Schirakowski angesichts der in der Vergangenheit guten Unterrichtsversorgung am Gymnasium. Das Kollegium sei motiviert und zu Mehrarbeit bereit. Ohne Einschränkungen werde es dennoch nicht gehen. Neben der Mehrarbeit der Lehrer müssten Lerngruppen zusammengelegt werden. Ferner käme es auf der Ganztagsschiene zu Kürzungen in den Arbeitsgemeinschaften und bei den Förderstunden. Das Gymnasium müsse auch darüber nachdenken, ob eventuell ganze Klassen neu aufgeteilt und zusammengelegt werden. „Unseren Pflichtunterricht können wir in jedem Fall geben.“

Falsche Statistik

Wie Schirakowski hatte auch Reich-Kornett am zweiten Tag nach Unterrichtsbeginn einen telefonischen Anruf aus der Landesschulbehörde bekommen. „Da wurde mir gesagt, ich müsste 79 Wochenstunden abgeben, weil das Ahlhorner Gymnasium mit 106 Prozent überversorgt sei.“ Reich-Kornett zweifelte die Statistik an und sollte Recht behalten. Die Landesschulbehörde habe zum einen Lehrer gelistet, die inzwischen nicht mehr an der Schule seien, und zum anderen Lehrer, die angeblich Vollzeit arbeiteten, aber in Wirklichkeit weniger Stunden unterrichteten. „Am Ende erhielten wir die Anordnung, dass wir in diesem Schuljahr 35 Wochenstunden abgeben müssen“, sagte Reich-Kornett.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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