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Neue Mensa Am Gymnasium Wildeshausen: In einem Jahr wird hier aufgetischt

08.08.2019

Wildeshausen In einer Woche beginnt die Schule wieder. In einem Jahr – zum Schuljahresbeginn 2020/2021 – soll der Neubau am Gymnasium Wildeshausen in Betrieb genommen werden. Das neue Gebäude mit Mensa und Unterrichtsräumen befindet sich derzeit im Rohbau.

„Der erste Anblick gefällt mir gut“, sagte Schulleiter Ralf Schirakowski, als er am Mittwoch mit seinem Stellvertreter Karsten Sudholz und der zuständigen Landkreis-Architektin Christiane Grüter vor dem Neubau stand. „Mir gefällt auch, dass das zweigeschossige Gebäude zum benachbarten Musiktrakt eingeschossig wird“, so Schirakowski. Der Musiktrakt ist nämlich eingeschossig.

Auch sonst sollen beide Gebäude miteinander korrespondieren, wie Grüter erläuterte. So werde im Erdgeschoss der Mensa der gleiche dunkle Klinker gemauert wie beim Sockel des Musiktraktes. Ebenso würden sich die Farben von Außenputz und Fenstern im Neubau wiederfinden.

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1740 Quadratmeter Nutzfläche werden im Neubau geschaffen. Im Erdgeschoss mit 930 Quadratmetern entstehen neben der Mensa für etwa 120 Personen vier Unterrichtsräume und ein Gruppenraum, im Obergeschoss mit 810 Quadratmetern fünf Unterrichtsräume, drei Gruppenräume und eine sogenannte Lernlandschaft, in der Schüler selbstständig arbeiten. Ferner sind im Neubau Sanitäranlagen, Flur, Technik- und Lagerraum sowie ein Fahrstuhl untergebracht. „Unsere Schule ist komplett barrierefrei“, sagte Schirakowski, der nächste Woche 1100 Schülerinnen und Schüler begrüßen wird.

Auch jetzt können Schüler und Lehrer im Gymnasium essen. Die Cafeteria wird laut Sudholz mittags von etwa 100 Personen genutzt. Ein Mittagessen kostet 3,50 Euro. In der neuen Mensa kann nach Aussagen von Grüter frisch gekocht und angeliefertes Essen aufgewärmt werden. Für die Mensa wird noch ein Betreiber gesucht.

Die neue Mensa soll aber nicht nur mittags, sondern während der gesamten Schulzeit genutzt werden. So wird auch ein Kiosk eingerichtet. Neben Sitzplätzen sind Stehtische eingeplant, ebenso eine Sitzecke mit Sofa. Die Mensa als Multifunktionsraum lautet das Stichwort. Deshalb werden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um eine Bühne zu installieren. Auch wird sich die Fensterfront öffnen lassen, damit die Mensa bei Freiluftveranstaltungen für die Versorgung genutzt werden kann.

Zusammen mit dem Hauptgebäude, der Sporthalle mit den Unterrichtsräumen des T-Trakts und dem Musiktrakt bildet die Mensa künftig ein Quartett, in dessen Mitte später der geplante „Schulcampus“ entstehen soll.

Mit 4,88 Millionen Euro ist der Neubau nach Aussagen von Grüter kalkuliert. „Ich bin überzeugt, dass wir den Rahmen einhalten werden.“ Das Gebäude sei so konzipiert, dass es um ein weiteres Geschoss aufgestockt werden könnte. Das sei aber bislang nicht geplant. Gleichwohl sei das auch ein Grund gewesen, weshalb keine Photovoltaikanlage aufs Flachdach montiert werde. Alternativ habe sich der Landkreis für ein Blockheizkraftwerk entschieden, das Anfang der Ferien im Keller des Hauptgebäudes installiert worden sei.

Nach Ansicht von Schulleiter Schirakowski und Stellvertreter Sudholz kommt das Gymnasium mit den seit vergangenem Oktober laufenden Bauarbeiten gut zurecht. Sie ziehen sogar in Erwägung, Schülergruppen durch den Neubau zu führen und ihnen den Werdegang der Mensa hautnah vor Augen zu führen. Die heutige Architektin Christiane Grüter war einst selbst Schülerin des Gymnasiums Wildeshausen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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