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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

2018 Stimmen kämpfen für Erhalt ihrer Schule

02.02.2018

Wildeshausen Rund einen Monat lang hatten Schüler und Eltern im Internet Unterschriften für den Erhalt der Wildeshauser Hunteschule gesammelt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war Schluss: Es konnte keine Stimme mehr abgegeben werden. 2018 Unterschriften sind zusammengekommen, davon 1647 aus dem Landkreis Oldenburg.

Eine CD mit den gesammelten Unterschriften sowie Kommentaren von Internetnutzern und einem symbolischen Plakat haben Schüler und Eltern am Donnerstag im Kreishaus Landrat Carsten Harings überreicht. Der Landkreis ist der Träger der Hunteschule. Die klare Botschaft: „Wir kämpfen für den Erhalt der Hunteschule!“ Der Hintergrund: Das niedersächsische Schulgesetz sieht vor, dass die Förderschule Lernen ausläuft. Die Kinder sollen dann inklusiv in den Regelschulen unterrichtet werden.

Die Elternvertreterinnen Claudia Osenberg und Anke Repke-Wingenbach, die im Dezember angefangen hatten, die ersten Unterschriften zu sammeln, waren dabei. „Dass Sie innerhalb eines so kurzen Zeitraums 2018 Unterschriften gesammelt haben, bestätigt die Sinnhaftigkeit Ihres Anliegens“, lobte Harings. Hunteschulleiter Thomas Trüper war ebenfalls zugegen.

Auch ein ehemaliger Schüler der Hunteschule, der heute in Bremen wohnt, kam zur Unterschriften-Übergabe: „Schade, dass die Kinder auf eine Schule kommen sollen, auf der sie meiner Meinung nach nicht hingehören“, kritisierte er.

Harings sprach sich dafür aus, dass Eltern auch künftig entscheiden können sollten, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken wollen. Die genauen Ergebnisse der Umfrage gibt es unter


     www.openpetition.de/!hunteschule 
Ein Video ist zu sehen unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

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