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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Hier steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

27.01.2020

Wildeshausen Unter dem Motto „aufgepasst – ein Fall für Spürnasen“ stand eine Arbeitsgemeinschaft (AG), die fünf angehende Erzieherinnen für Schülerinnen und Schüler der St.-Peter-Grundschule ausgerichtet haben. Die Kinder forschten gemeinsam mit Louisa Debbeler, Daniela Oltmann, Tabea Uchtmann, Marijke Fösch und Lara Varnhorn zu den Themen Natur und Umweltschutz.

„Wir wollten mit den Kindern über Nachhaltigkeit sprechen und ihnen den Gedanken an die Umwelt mit auf den Weg geben“, erklärte Fösch. Gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen wird sie im Sommer als staatlich anerkannte Erzieherin von der Fachschule für Sozialpädagogik der BBS Wildeshausen abgehen. Dank Experimenten und kreativen Aufgaben konnten die Kinder spielerisch die Natur erforschen und lernen, wie sie die Umwelt schützen können.

Bei einem Eltern-Kind-Nachmittag zum Ende des Schulhalbjahres ließen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gemeinsame Zeit Revue passieren. So bekamen auch die eingeladenen Eltern einen Einblick in die Inhalte der AG. Als Erinnerung hatten die Leiterinnen gemeinsam mit den Kindern eine „Entdeckerkiste“ bestückt. Diese dokumentiert und veranschaulicht, was die Jungen und Mädchen seit Beginn des Kurses gelernt und entdeckt und welche Experimente sie durchgeführt haben. „So können wir sehen, was in den vergangenen Monaten alles passiert ist“, erklärte Fösch.

Sie hatten zum Beispiel verschiedene Lebensmittel und Gegenstände wie Plastiktüten vergraben. So konnten die Kinder selbst erleben, was im Boden auf welche Weise zersetzt wird – und, dass Plastik in der Natur nichts zu suchen hat. Auch selbstgebaute Wasserfilter waren entstanden. Mit diesen hatten die Kinder gelernt, wie verschmutztes Wasser gereinigt werden kann.

Auch beim Elternnachmittag stand das Experimentieren im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern bauten die Jungen und Mädchen Lavalampen aus Wasser, Pflanzenöl, Lebensmittelfarbe und Brausetabletten in alten Marmeladengläsern. An einer weiteren Station erforschten Kinder und Eltern, wie ein Stück Küchenpapier trocken bleiben kann, wenn man es in einem Glas unter Wasser drückt. „Wenn man das Glas falsch herum in die Schüssel drückt, ist innen Luft, aber außen ist Wasser“, weiß die Drittklässlerin Kimberley. So bleibt das Papier trocken.

Nicht nur die Kinder aus der Grundschule, sondern auch die Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik konnten aus dem Projekt einiges mitnehmen. „Durch diese Verantwortung haben wir gelernt, wie wir den Überblick über eine Gruppe behalten können“, meinte Varnhorn. Ihr Lehrer Jens Künneke hatte sie dabei sowohl fachlich als auch organisatorisch unterstützt.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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