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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schulneubau soll geprüft werden

25.07.2018

Wildeshausen Die CDW-Ratsfraktion hat beim Bürgermeister den Antrag gestellt, dass sich die Stadt Wildeshausen konkret mit dem Vorschlag der katholischen Kirchengemeinde Sankt Peter auseinandersetzt, die den Neubau einer Grundschule angeboten hat.

Wie berichtet, will die Kirchengemeinde damit zur Lösung der Raumprobleme an den Grundschulen beitragen. Ins Spiel gebracht hatte Kirchenprovisor Bernhard Kramer ein zentrales Grundstück an der Ahlhorner Straße neben dem Kindergarten Knaggerei, der Volkshochschule und der Villa Knagge, das bis zur Krandelstraße reicht. Gleichzeitig betonte er, dass es keine Rolle spiele, ob dort eine katholische Grundschule oder eine für Schüler aller Bekenntnisse gebaut würde.

Die CDW-Fraktion hat beantragt, dass der städtische Schulausschuss über das Angebot der Kirchengemeinde schnellstmöglich und vollumfänglich informiert wird. Dafür soll eine Sondersitzung des Schulausschusses einberufen werden. Zudem soll die Stadtverwaltung konkrete Verhandlungen mit der Kirchengemeinde hinsichtlich der möglichen Umsetzung eines Schulneubaus aufnehmen.

Bekanntlich hatte der Stadtrat beschlossen, dem Landkreis Oldenburg den Tausch der St.-Peter-Schule mit der Hunteschule anzubieten. Hauptbegründung der knappen Ratsentscheidung war laut CDW das Argument, die Stadt solle sich durch den Bau einer neuen Schule nicht weiter verschulden. Dass zusätzliche Räume benötigt würden, um eine optimale Beschulung der Grundschüler zu gewährleisten, stehe außer Frage. Fraglich sei jedoch, ob der Landkreis einem Schultausch zustimmt.

Sollte sich der Landkreis gegen die Annahme des Angebotes der Stadt zum Schultausch entscheiden, so die CDW, liege mit dem Vorschlag der Kirchengemeinde sofort ein alternativer Plan zur Verbesserung der Raumsituation im Grundschulbereich vor. Für den Bau durch einen Investor spreche eine deutlich schnellere und kostengünstigere Umsetzung eines Schulneubaus. Ferner erhöhe sich nicht die Verschuldung über die „magische“ Grenze von 20 Millionen Euro.

Bürgermeister Jens Kuraschinski hat am Dienstag in einer Stellungnahme die Aussage seines allgemeinen Vertreters Thomas Eilers wiederholt. Demnach liege der Stadtverwaltung kein konkretes Angebot der Kirchengemeinde zum Bau einer Grundschule vor, sondern nur eine mündlich formulierte Idee ohne Zahlen, Daten und Raumprogramm. Der Kirche sei verdeutlicht worden, dass bisher kein Beschluss zum Neubau einer Schule existiere. Das Thema solle dann konkretisiert werden, wenn sich der Landkreis gegen eine Rückübertragung der Hunteschule an die Stadt entscheidet und der Stadtrat den Neubau einer Schule beschließt.

Bernhard Kramer hatte der NWZ erklärt, dass die Kirchengemeinde in der Lage sei, eine dreizügige Schule mit Sporthalle zu finanzieren. In die konkrete Berechnung der Kosten würde er erst einsteigen, wenn die Stadt einen Neubau will.

Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705

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