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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bestnote für vorgelegte Beschlüsse

08.11.2017

Wildeshausen Schulpolitik im Schnelldurchlauf: Binnen 45 Minuten hat der Schul- und Kulturausschuss des Landkreises Oldenburg alle Entscheidungen getroffen. Das fiel ihm leicht, denn die Sitzung sei von der Verwaltung sehr gut vorbereitet worden, wie der Ausschussvorsitzende Bernd Bischof (SPD) betonte. Selbst auf die Besprechung der einzelnen Haushaltsposten wurde verzichtet. Dazu hatte der UWG-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Däubler das schlagende Argument geliefert, das alle überzeugte: „Die Verwaltung hat mit den Schulen alles abgesprochen. In fünf Jahren werden 35 Millionen Euro investiert“, hob der Wildeshauser hervor, dass das Gesamtpaket so angenommen werden könnte.

Erstes Thema war die Informationstechnik (IT) an den kreiseigenen Schulen. Seit dem Jahr 2013 war ein umfangreiches Beschaffungskonzept umgesetzt worden, um die Digitalisierung voranzutreiben. „Die Liste ist beeindruckend“, so Bernd Bischof. Grafisch hatte die Verwaltung aufbereitet, wie weit die Umsetzung des Konzeptes erfolgt ist. Bei der Förderschule Hunteschule sind bereits die 100 Prozent erreicht, alle anderen befinden sich kurz vor dem Ziel. Nur das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn hängt mit 73 Prozent etwas zurück. Das ist nicht verwunderlich, da diese Schule erst 2017 endgültig in die Trägerschaft des Landkreises gekommen und damit in die Ausstattungskonzeption aufgenommen worden ist.

Künftig sollen jährlich 190 000 Euro für die Aufrechterhaltung der Informationstechnik verwandt werden. Diesem Vorschlag der Verwaltung folgte der Ausschuss einmütig.

Lob aus der Politik gab es auch für die Schaffung der Schulsozialarbeiterstelle an der Sprachheilschule Neerstedt. Zusammen mit der Gemeinde Dötlingen wird eine 29,25-Stunden-Stelle eingerichtet, von der 9,75 Stunden auf die Sprachheilschule entfallen. Sie ist bisher die einzige Förderschule des Landkreises, die ohne sozialpädagogische Versorgung ist.

Landrat Carsten Harings betonte, dass sich die Gemeinde Dötlingen in der vergangenen Woche auch schon für die gemeinsame Lösung mit den Grundschulen in Neerstedt und Dötlingen ausgesprochen habe.