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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Sie pflanzen Bäume für ihre Zukunft

03.12.2019

Wildeshausen „Stop Talking – Start Planting“, auf Deutsch: „Hört auf zu reden – fangt an zu pflanzen“. Dieser zentralen Botschaft der Initiative „Plant for the Planet“ sind am Montag 65 Schülerinnen und Schüler aus Wildeshausen, Oldenburg, Hatten und Huntlosen gefolgt. Im Rahmen einer eintägigen Klimaakademie wurden sie zu „Botschaftern für Klimagerechtigkeit“ ausgebildet. Als Höhepunkt stand auch das Pflanzen von Bäumen auf einer Fläche in der Nähe des Pestruper Gräberfeldes auf der Tagesordnung. Finanziell ermöglicht wurde die Akademie von der LzO, den Niedersächsischen Landesforsten und dem Landkreis Oldenburg.

Es geht um ihre Zukunft

„Ich bin hier, weil ich etwas für die Natur und für unsere Zukunft tun möchte“, erzählte die 13-jährige Marisa. „Und natürlich wollen wir dabei Spaß haben“, fügte die zwölfjährige Laura hinzu. „Das ist unser zehnter Baum“, verkündeten die beiden Schülerinnen der Realschule Wildeshausen stolz. Insgesamt 600 Aschweiden, Salweiden und Hainbuchen pflanzte die Gruppe auf einer Fläche von etwa 2000 Quadratmetern. „Wir hätten auch noch mehr mitbringen können“, zog Horst Wieting vom Waldpädagogikzentrum Weser-Ems der Niedersächsischen Landesforsten Bilanz. Bevor es losging, zeigte er den Schülern, wie sie die jungen Bäume richtig in die Erde bringen. Außerdem erklärte er, wie wichtig die Aktion für den Klimaschutz ist: „Je größer der Baum, desto mehr Kohlenstoff speichert er.“ CO2, meinte er, sei zu einem großen Teil für den Klimawandel verantwortlich. Der Wald trage wesentlich dazu bei, das Gas abzubauen und so das Klima zu schützen. Mit dem Pflanzen von Bäumen CO2 zu reduzieren, ist auch das Ziel der Initiative Plant for the Planet.

Mit ausgebildeten Klimabotschaftern von Plant for the Planet sprachen die Schülerinnen und Schüler auch darüber, wie sie über das Bäumepflanzen hinaus Verantwortung für die Umwelt übernehmen und klimagerecht handeln können. Ziel sei, dass die Teilnehmer der Akademie das Gelernte zurück in ihre Schulen tragen und so auch ihre Mitschüler zu mehr Engagement motivieren, betonte Manuela Schöne, Klimaschutzmanagerin des Landkreises.

Insgesamt sechs Schulen aus dem Landkreis nahmen an der Akademie teil: Die IGS Spascher Sand, das Gymnasium und die Realschule Wildeshausen, die Waldschule Hatten, die Freie Humanistische Schule Huntlosen und die Graf-Anton-Günther-Schule aus Oldenburg wählten insgesamt 65 Schülerinnen und Schüler für das Projekt aus. Sechs davon kamen von der IGS Spascher Sand. „Das Projekt hat bei uns offene Türen eingerannt“, erzählte Lehrer Oliver Lohrmann. „Wir möchten die Kinder raus aus dem Unterricht und rein in die Natur bringen.“ Auch an weiteren Projekten will der Lehrer mit seinen Schülern teilnehmen.

Initiative zeigen

Eine der Moderatorinnen des Tages war die 18-jährige Caterina Bittendorf. Sie hofft, dass Teilnehmer der Akademie auch selbst aktiv werden. Bei einigen hatte sie damit bereits Erfolg: „Ich werde in Zukunft darauf achten, dass ich auch im Winter öfter mit dem Fahrrad fahre“, erzählte die zehnjährige Josefine vom Gymnasium Wildeshausen. „Außerdem will ich versuchen, mich weiter zu engagieren“.

Im März gibt es für sie und ihre Mitschüler die Chance dazu: Im Rahmen der Klimabotschaftertage, ausgerichtet vom Waldpädagogikzentrum, sollen 10 000 Bäume gepflanzt werden. Auch an diesem Projekt möchte Lehrer Lohrmann mit einigen seiner Schüler teilnehmen.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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