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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Warten auf Giftstoff-Analyse

22.03.2019

Wildeshausen Die Zeugnisferien, in denen Experten des Bremer Umweltinstituts die Wildeshauser Hunteschule untersucht haben, liegen inzwischen lange zurück, aber die Ergebnisse, mit denen eigentlich schon im Februar gerechnet wurde, stehen immer noch aus.

„Sobald mir die Ergebnisse schriftlich vorliegen, werden wir, wie vorgesehen, unverzüglich zunächst den Rat über das Ergebnis informieren“, teilte Stadtsprecher Hans Ufferfilge diesbezüglich am Donnerstag auf Anfrage mit. Umfangreiche und gegebenenfalls notwendige ergänzende Untersuchungen dauerten nun mal etwas, so Ufferfilge weiter. Man sei aber im Zeitplan und werde in Kürze den Rat informieren.

Die 1891 als evangelische Volksschule (Wallschule) erbaute Liegenschaft wurde mehrmals (1922, 1954 und 1969) umgebaut und erweitert. Die Ende Januar/Anfang Februar vorgenommenen Untersuchungen des Bremer Umweltinstituts zielen vor allem auf giftige und krebserregende Stoffe wie Formaldehyd und Asbest sowie Holzschutzmittel. Dazu nahmen die Experten nicht nur die Raumluft unter die Lupe, sondern auch Wände, Decke, Fenster, Heizkörper und den dachnahen Bereich. Davon zeugen diverse inzwischen notdürftig wieder versiegelte Bohrlöcher. Insgesamt wurden 150 Einzelproben entnommen.

Bei vorherigen Untersuchungen, zuletzt 2003 vor dem Verkauf der damaligen Grundschule an den Landkreis, sind nach Angaben der Stadt keine Schadstoffe festgestellt worden.

Seitdem die Schule 2004 an den Landkreis Oldenburg wechselte, der dort eine Förderschule einrichtete, gab es nach Angaben von Kreisschulamtsleiter Maik Ehlers, keine Schadstoffmessungen mehr.

Gemäß denkbar knappen politischen Beschlüssen von Dezember 2018 soll die Förderschule vom Landkreis an die Stadt rückübertragen werden. In das Gebäude soll die katholische St.-Peter-Grundschule einziehen. Die Hunteschule wechselt im Gegenzug in die St.-Peter-Schule. Ende März wollen beide Seiten den entsprechenden Vertrag unterschreiben.

Über die Bühne gehen soll der Tausch zum Schuljahr 2021/22. „Das ist aber nur ein Wunsch, dem noch vieles entgegensteht“, so Wildeshausens Baudezernent Manfred Meyer gegenüber der NWZ. Zuvor seien noch umfangreichen Umbauarbeiten an beiden Schulen erforderlich.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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