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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Wo das Wohnen ausprobiert werden kann

28.06.2017

Dötlingen Neue Therapiemöglichkeiten und weitere Angebote stellte die gemeinnützige GmbH Norle jetzt bei einem Tag der offenen Tür auf dem Lopshof in Dötlingen vor. In die Veranstaltung eingebettet: Informationen über den Familienentlastenden Dienst, den es seit nunmehr zehn Jahren gibt.

Neben den Informationen über die Einrichtung und den Lopshof standen an diesem Tag unter anderem Kreativangebote für Kinder hoch im Kurs. Ihnen bot Franziska Köllner Kinderschminken und Batiken an. In Augenschein genommen werden konnte die neugepflasterte Terrasse vor dem Lopshof.

Der Familienentlastende Dienst bietet seit zehn Jahren individuelle Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen und für pflegebedürftige Mitmenschen an. Ziel ist es, ihnen einen urlaubsähnlichen Aufenthalt in der Natur rund um den Lopshof zu bieten, der möglichst selbstbestimmt gestaltet werden soll. Gleichzeitig sollen Familienangehörige unterstützt und ihnen Freiräume bei der Begleitung von beeinträchtigten Angehörigen gegeben werden. Die Betreuung kann stunden-, tage- oder auch wochenweise erfolgen.

Neu ist in diesem Zusammenhang ein sogenanntes Wohn-Vorbereitungs-Jahr. Das stellte Sozialarbeiterin Saskia Proft vor. Inhaltlich geht es um die Orientierung rund um den Lebensbereich „Wohnen“. Die Teilnehmer lernen einzuschätzen, welche Kompetenzen zur Bewältigung von Alltagsaufgaben sie bereits mitbringen. Eigene Wünsche und Vorstellungen werden entwickelt und die Möglichkeiten praktisch erprobt.

Das neue Angebot richtet sich an Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, die den Wunsch nach Selbstbestimmung haben. Möglich ist auch ein kombiniertes Angebot. Parallel zum Schuljahr wird eine Wohnschule mit theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten angeboten. Fünfmal im Jahr an vier Tagen und einmal an neun Tagen wird ein Probewohnen angeboten, bei dem das selbstständige Wohnen erlebt werden kann, so Saskia Proft.

Vorgestellt wurde daneben der geplante „Snoezelen-Raum“. „Wir sind dringend auf Sponsoren angewiesen, denn um das Projekt umzusetzen, werden 10 000 Euro benötigt“, erklärte Marita Tzschoppe, Assistentin der Geschäftsführung. Wie der Raum einmal aussehen soll, zeigten Pläne an der Wand.

Unter Snoezelen (sprich: „snuzelen“) wird der Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum verstanden, in dem man, bequem liegend oder sitzend und umgeben von leisen Melodien, Lichteffekte betrachten kann. Das „Snoezelen“ dient der Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und zugleich der Entspannung.

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