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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Grundschule sanieren oder abreißen

29.11.2017

Wüsting /Hude Sanierung oder Abriss? – Das ist die Frage, die jetzt Architekten klären sollen. Das Gebäude der Grundschule Wüsting ist stark sanierungsbedürftig und steht in der Schulbau-Prioritätenliste der Gemeinde Hude ganz oben. In welcher Form und ob überhaupt eine Sanierung möglich ist, soll geklärt werden.

Möglicherweise biete sich auch eine Mischung aus Altbausanierung und Neubauabschnitten an, sagte Nicole Westermeyer, Fachbereichsleiterin Bildung und Gesellschaft, in der Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung.

Die baulichen Mängel seien so gravierend, dass er einen Abriss und Neubau favorisiere, sagte CDU-Ratsherr Rolf Junkermann aus Wüsting. „Alles andere wäre herausgeschmissenes Geld“. Junkermann verwies auf die verschachtelten Gänge im jetzigen Schulgebäude. Und er forderte, das Vorhaben sobald als möglich anzupacken.

Man werde einen Architekten suchen, der beide Varianten durchrechne, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew. Planungskosten stehen im Haushalt 2017 bereit.

Lebedinzew hofft, noch in diesem Jahr den entsprechenden Architekten zu finden und im Sommer 2018 den Ratsgremien eine Beschlussempfehlung vorlegen und danach den Bauantrag stellen zu können. 2019 könne dann frühestens mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Planungsgrundlage soll ein Konzept sein, das das Kollegium nach den aktuellen pädagogischen Anforderungen bereits erarbeitet hat. Was es kosten wird, ist noch offen.

Pascal Buntrock (FDP) forderte, dass das Land die Kommunen stärker unterstützt, was die finanzielle Seite angeht. Alle Fraktionen sollten über ihre Mandatsträger mehr Druck machen. „Wir übernehmen hier große Aufgaben“, so Buntrock.

Kämmerer Olaf Hespe hat jedenfalls schon mal 1,2 Millionen Euro für die Grundschule Wüsting im Haushaltsjahr 2020 eingeplant. Eine grobe Schätzung. „Ich befürchte, das wird nicht reichen“, meinte Hespe.

Diesen Haushaltsansatz auf jeden Fall schon mal vorzuziehen auf 2019, forderte Andreas Otte (CDU). Das wurde von Marlies Pape (FDP) unterstützt: „Wir müssen zügig weiterkommen.“

„Schnell Fahrt aufnehmen“, wünschte sich auch Friedrich Schnabel (CDU).

In Sachen Brandschutz will die Gemeinde einige Sofortmaßnahmen allerdings schon jetzt in Wüsting umsetzen. Dabei geht es laut Westermeyer um eine Rauchwarnlage und zwei Fluchtwegefenster.

Bürgermeister Lebedinzew machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass es sich nicht um einen „ungesicherten Zustand“ handele. Es seien lediglich Empfehlungen der Brandschutzbeauftragten, weil sich Vorschriften seit der letzten Sanierung der Schule geändert hätten.

Einige Sofortmaßnahmen, die aus Kostensicht vertretbar seien, würden jetzt erledigt. Alles Weitere erfolge dann im Zuge der Sanierung.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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