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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Zahlen sprechen deutliche Sprache

29.04.2011

HUDE Die Gemeindeverwaltung hat das Ergebnis der Elternbefragung zur Oberschule ausgewertet – die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 51 Prozent der Grundschuleltern in den jetzigen Klassen 1 bis 4 würden ihr Kind zum Besuch der Oberschule mit gymnasialem Zweig in Hude anmelden. 24 Prozent entscheiden sich für den Haupt- und Realschulzweig der Oberschule, 25 Prozent geben dem Landkreis-Gymnasium, der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) in Oldenburg, den Vorzug. „Der Trend geht klar zur Oberschule mit gymnasialem Zweig. Die Graf-Anton-Günther-Schule ist dadurch aber nicht gefährdet“, interpretiert Wolfgang Martens, Allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Axel Jahnz, die Zahlen.

Sehr erfreulich aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist die hohe Beteiligung: 89 % der Eltern in den vierten Klassen haben den Fragebogen zurückgegeben (156 von 175). In den 3. Klassen (127 von 173) und 2. Klassen (117 von 161) beträgt die Rücklaufquote jeweils 73 %, in den 1. Klassen (95 von 129) immerhin 74 %.

Den Rückläufen zufolge würden zum nächsten Schuljahr 33 Viertklässler für den gymnasialen Oberschulzweig, 62 an Haupt- und Realschule und 61 am GAG angemeldet werden. Bei den jetzigen Drittklässlern kippt die Verteilung zugunsten der Oberschule mit gymnasialem Zweig: Für 52 Kinder käme dieses Angebot in Frage, nur noch 37 wollen zum GAG und 38 bevorzugen die Haupt- und Realschule der Oberschule. Dieser Trend verstärkt sich in den 2. und 1. Klassen.

Die Ergebnisse hat die Verwaltung auf die Gesamtschülerzahl umgerechnet und eine Prognose für die nächsten zehn Schuljahre erstellt. Demnach kann Hude die Mindestzahl an Schülern (75 für die Oberschule insgesamt, davon 27 für den gymnasialen Zweig) problemlos vorweisen. Für das Schuljahr 2011/2012 rechnet die Verwaltung mit 38 Schülern im Gymnasialzweig der Oberschule, 73 am Haupt- und Realschulzweig und mit 71 Huder Schülern am GAG. Ab 2012/2013 wäre dann aber durchgängig das gymnasiale Oberschulangebot in Hude am stärksten gefragt: Das Schülerzahlen-Verhältnis zwischen Oberschule mit gymnasialem Zweig in Hude und GAG in Oldenburg würde schon im übernächsten Schuljahr 66 (Hude) zu 47 (Oldenburg) betragen.

Die Gemeinde hat bei der Landesschulbehörde die Genehmigung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig zum 1. August und die Übertragung der Schulträgerschaft beantragt. Eine Kopie des Schreibens hat die Kreisverwaltung bekommen – denn der Landkreis muss sein Okay geben. „Wir erwarten, dass bei einem so eindeutigen Ergebnis der Elternbefragung nun entsprechende Beschlüsse in den Kreisgremien gefasst werden“, sagte Wolfgang Martens.

Kreisschulausschuss-Vorsitzender Horst Siemers (CDU) schätzt die Stimmungslage als „offen“ ein. Von der Elternbefragung erhofft sich der Huder Kreistagspolitiker Rückenwind: „Dem jetzt klar dokumentierten Elternwillen muss Rechnung getragen werden.“

Eine Bewertung der Ergebnisse der Huder Elternbefragung wollte Landrat Frank Eger am Donnerstag auf Nachfrage der NWZ   nicht vornehmen. Derzeit werde im Kreishaus geprüft, ob die Huder Zahlen stimmig sind, insbesondere die Auswirkungen aufs GAG würden beleuchtet, so Eger. Am Montag, 2. Mai, will sich der Landrat mit Hudes Bürgermeister Axel Jahnz treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Am 12. Mai ist nach NWZ -Informationen eine Sondersitzung des Kreisschulausschusses geplant, im Sitzungskalender taucht der Termin aber offiziell noch nicht auf. Sollte in der nächsten Woche keine Einladung herausgegeben werden, will die CDU-Kreistagsfraktion Sondersitzungen des Schulausschusses und Kreistages beantragen.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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