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NWZonline.de Region

Zwaig blickt durch Brille von Jugendlichen

12.09.2015

Ganderkesee Berufsberater kennen das. Viele Jugendliche wollen Mechatroniker oder Industriekaufmann werden – doch nur wenige Maurer oder Restaurantfachmann. Aber warum ist das so? Und wie können Ausbildungsberufe (auch im Vergleich zum Studium) attraktiver, vielleicht überhaupt erst bekannt gemacht werden? Antworten erwartet die Ausbildungsplatzinitiative Zwaig bei einem Vortrag von Frank Tillmann am Dienstag, 15. September, um 19.30 Uhr im Rathaus. Das Thema: „Attraktivität des dualen Ausbildungssystems aus Sicht von Jugendlichen“.

Zielgruppe des Vortrags sind Schulen und Unternehmen, aber auch Eltern und Jugendliche. „Über 400 Einladungen“ habe Zwaig versandt, so Vorsitzender Rolf Stiening.

Frank Tillmann wird in seinem Vortrag die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie des Deutschen Jugendinstituts vorstellen. Sie beleuchtet zum Beispiel, welchen Stellenwert die duale Ausbildung für Jugendliche hat, über welche Informationswege sich angehende Azubis über Berufe orientieren. Auch gibt die Studie Empfehlungen zum Beispiel bei der Frage, wie Ausbildungsgänge für Jugendliche aufgewertet werden können.

Auch Zwaig selbst hofft, aus dem Vortrag Honig saugen zu können – zumal der Übergang von Schule zum Beruf das „Kerngeschäft“ des Vereins ist. Ein Ergebnis der Studie sei die Forderung, die Berufsorientierung in Schulen zu stärken, weiß Stiening. In diesem Punkt dürfte sich Zwaig bestätigt sehen – schließlich organisiert der Verein seit Jahren Ausbildungsplatzbörsen sowie Besuche bei Firmen oder die Vorstellung von Berufen.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

Eine größere Investition hat der Verein Zwaig (Zukunftswerkstatt Ausbildungsplatzinitiative Ganderkesee) für die nächsten Monate ins Auge gefasst: Wenn die Finanzierung gesichert ist, will er „IdentiFIND“, ein Aktionsspiel zur Berufswahlvorbereitung, anschaffen. Die Kosten lägen bei etwa 10 000 Euro, sagte Zwaig-Kassenwart Norbert Klüh.

Dem Spiel liege die Erkenntnis zugrunde, dass die Berufsorientierung früh anfängt, nicht erst mit den Praktika in Klasse 9. IdentiFIND sei gedacht für die 7. Klassen. Es solle spielerisch helfen, Stärken von Jugendlichen zu erkennen, die für die spätere Berufswahl relevant sein könnten. Auch solle es Mut machen, sich weiter zu orientieren.

Zwaig plant, das Spiel in weiterführenden Schulen im Landkreis Oldenburg vorzustellen und den Schulen anzubieten, es zu buchen. Bei Interesse übernehme ein Zwaig- Team die Betreuung.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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