„Alles, was dieses Projekt besser macht, ist willkommen. Schlimm wäre nur, es einzustampfen.“ Der Düngstruper Landwirt Jörn Ahlers (rechts) präsentierte sich am Sonntag bei einem Info-Nachmittag für interessierte Bürgerinnen und Bürger kompromiss- und gesprächsbereit. 80 000 Tonnen Mist und Gülle pro Jahr will er zu Biomethan verarbeiten – spätestens ab 2026, wenn für seine derzeitige Biogasanlage die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ausläuft. Dafür ist eine Umrüstung erforderlich. Er regte an, sich bei Vorschlägen und Anmerkungen zu dem neuen Bauprojekt immer an ihn zu wenden. „Es gibt für alles eine Lösung“, sagt er vor rund 25 Personen, die bei der Hofführung in der Bauerschaft Düngstrup teilnahmen. Der Wildeshauser Bauausschuss hatte zunächst die notwendige Planung abgelehnt, der (entscheidende) Verwaltungsausschuss dann aber zugestimmt. Ahlers kämpft für seinen Plan – und setzt auf eine offene Informationspolitik.
Jörn Ahlers zeigt Hof in Düngstrup Infonachmittag zur Biogasanlage ist gut besucht
Jörn Ahlers (links) möchte in Düngstrup eine weitere Biogasanlage bauen, einige Anwohnerinnen und Anwohner sind dagegen. Die Landwirtsfamilie hat deshalb einen Informationsnachmittag mit Hofführung organisiert.
Imke Harms
