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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Unfall: 20-Jähriger nach Fahrerflucht lebensgefährlich verletzt

02.05.2016

Schlutter Hätte er nach dem ersten Zusammenstoß angehalten, wäre einem jungen Ganderkeseer viel erspart geblieben – stattdessen liegt der 20-Jährige nun mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus. Er war in der Nacht zum Sonntag auf der B 213 in Schlutter mit seinem Pkw schwer verunglückt.

Zunächst hatte der junge Mann auf dem Parkplatz der neu eröffneten Diskothek „5 Elements“ in Wildeshausen einen Unfall verursacht: Er fuhr rückwärts in den Pkw eines 23-jährigen Bremers und machte sich dann aus dem Staub.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, in deren Verlauf ein Funkstreifenwagen auf der B 213 auf den entgegenkommenden Unfallfahrer aufmerksam wurde. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, verloren jedoch den Flüchtenden wegen dessen hoher Geschwindigkeit zunächst wieder aus den Augen.

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Der Kreisel in Schlutter wurde dem Ganderkeseer dann zum Verhängnis: Aufgrund des viel zu hohen Tempos flog der Pkw von der Fahrbahn, kollidierte mit mehreren Bäumen und prallte frontal gegen einen Baumstamm. Der Fahrer war im Wrack eingeklemmt, als die Funkstreife gegen 3.30 Uhr den Unfallort erreichte. Er habe bis zu den Knien im Schrott festgesteckt, berichtete Ganderkesees Ortsbrandmeister Axel Hollmann, der mit 19 Einsatzkräften vor Ort war, um das Opfer zu befreien. „Das dauerte über eine Stunde“, sagte er.

„In einem älteren Auto hätte er das nicht überlebt“, glaubt Hollmann. Die moderne, stabile Karosserie des BMW habe den Aufprall noch abgefangen – erschwerte dann aber auch die Bergung, die mit schwerem Gerät vorgenommen wurde. „Das Vorderrad war dort, wo eigentlich die Kupplung ist“, schilderte der Einsatzleiter. Die Arbeiten seien für die Einsatzkräfte nicht nur physisch schwierig gewesen, sondern auch psychisch sehr belastend, sagte Hollmann – auch weil einige den Fahrer kannten.

Als der vom Notarzt betäubte Unfallfahrer aus dem Wrack herausgeschnitten war, wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Das total demolierte Fahrzeug musste abgeschleppt werden, den Schaden beziffert die Polizei mit 3000 Euro. Warum sich der junge Ganderkeseer der Verkehrskontrolle entziehen wollte, sei noch unklar, heißt es im Polizeibericht. Es werde weiter ermittelt. Während der Bergung war die Bundesstraße voll gesperrt. Zu Verkehrsbehinderungen sei es aber nicht gekommen.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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