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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Natur: Schranke bleibt ab sofort unten

23.04.2020

Ahlhorn /Bissel /Landkreis Die „Blockhausstraße“ in der Gemeinde Großenkneten ist ab sofort gesperrt. Der Grund ist die akute Waldbrandgefahr. Die Entscheidung für die Sperre hat das Forstamt Ahlhorn in Abstimmung mit der Leitung der Bildungseinrichtung Evangelisches Blockhaus Ahlhorn und den Behörden gefällt. Die Zufahrt zum Blockhaus an den Ahlhorner Fischteichen ist ab dem ehemaligen Munitionsdepot in Bissel versperrt. Eine Schranke unterbindet die Weiterfahrt in das Wald- und Teichgebiet.

„Die Nadelwälder sind gerade in diesem Bereich durch die hohe Waldbrandgefahr gefährdet und da im Blockhaus derzeit kein Seminarbetrieb stattfindet, halten wir an dieser Stelle Autoverkehr aus dem Wald“, erläutert Forstamtsleiterin Regina Dörrie die Entscheidung. Zu Fuß und mit dem Rad steht der Wald weiterhin allen Besuchern offen. „Wir müssen jedoch zu ausgesprochener Vorsicht aufgrund dieser außergewöhnlichen Frühjahrstrockenheit raten“, so Dörrie.

Auch in den anderen Wäldern, die zum Forstamt gehören, von Syke über Wildeshausen und Barnstorf, Vechta bis nach Cloppenburg und Lohne, gilt erhöhte Vorsicht wegen der überall hohen Waldbrandgefahr. „Nadelwälder, insbesondere Kiefernwälder, sind stark gefährdet. Wir beobachten aber auch in vielen Laubwäldern knochentrockenes Laub vom Vorjahr auf dem Waldboden. Sonne und Wind trocknen dort den Waldboden zurzeit ungehindert aus, da das schützende Kronendach noch nicht voll entwickelt ist und frische Vegetation noch fehlt“, so Dörrie.

Seit Mitte März hat es in der Region nicht nennenswert geregnet und nun bringen die steigenden Temperaturen in Verbindung mit dem sonnigen Wetter und dem trockenen Ostwind ein hohes Brandrisiko mit sich, welches die nächsten Tage absehbar anhalten wird.

Für Wälder gilt, genauso wie für Moore und Heideflächen, von März bis Oktober ein absolutes Rauchverbot. Das beinhaltet auch alle anderen Formen des Feuermachens. „Der Klimawandel birgt künftig ein höheres Waldbrandrisiko, als wir es gewohnt sind. Daher müssen wir alle in Sachen Brandprävention äußerst aufmerksam sein“, appelliert Regina Dörrie.

Das Rauchverbot ist unbedingt einzuhalten. Das Forstamt empfiehlt, sich bei Waldbesuchen gut zu orientieren, um im Notfall die Einsatzleitzentralen mit zielgenauen Standortinformationen versorgen zu können. Eine Hilfe seien die Rettungspunkte der Landesforsten, die an vielen Waldparkplätzen und Waldeingängen eingerichtet sind, heißt es. Die Angabe des Rettungspunktes erleichtere die Orientierung der Einsatzfahrzeuge sehr. Empfehlenswert sei auch eine Notfall-App fürs Smartphone, zum Beispiel „Hilfe im Wald“.

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