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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Löschwesen: Jugendfeuerwehr ein wichtiger Anlaufpunkt

26.07.2018

Ahlhorn Einmal einen Feuerwehrhelm tragen, einen Schlauch ausrollen und in einem dieser riesigen roten Feuerwehrwagen sitzen. Für viele Kinder ist dies ein Traum. Wie einfach dieser Wunsch zu erfüllen ist, das bewies die Feuerwehr der Gemeinde Großenkneten. In Ahlhorn konnten 20 Kinder der Ferienpass-Aktion einen Blick hinter die Kulissen der Freiwilligen Feuerwehr werfen: Kindgerecht aufgearbeitet und einfach erklärt – auch dank Dana-Marie Lüken und Merle Sophie Wefeler. Beide sind 14 Jahre alt, gehören zur Jugendfeuerwehr der Gemeinde und hatten auch auf die kniffligsten Fragen der Kinder eine Antwort.

Großer Andrang

Die zwei Ahlhornerinnen und 32 weitere Schüler sind derzeit in der Jugendfeuerwehr der Gemeinde tätig. „Der Andrang ist riesig“, freut sich Florian Reinke, Jugendfeuerwehrwart der Gemeinde. Er betreut mit neun weiteren jungen Erwachsenen die zukünftigen Feuerwehrleute aus der gesamten Gemeinde.

Im April 2012 wurde die Jugendfeuerwehr in der Gemeinde Großenkneten gegründet. Sie hat sich seitdem zu einer festen Institution entwickelt. Nach fünf Jahren im Gebäude der Ortsfeuerwehr Großenkneten folgte im vergangenen Sommer der Umzug nach Ahlhorn. „Der Platz ist dort durch die große Nachfrage einfach zu eng geworden“, erklärt Reinke. Von der Gemeinde kam der Vorschlag, in den Neubau nach Ahlhorn zu gehen. „Wir haben den Schritt bis heute nicht bereut. Es ist alles etwas größer, wir haben sogar unsere eigenen Räume“, so Reinke.

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Der Andrang der Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren ist groß: Es gibt sogar eine Warteliste, auf der aktuell über 15 Personen stehen. „Es nimmt sich eigentlich nichts, wohin die Eltern ihre Kinder hinbringen. Außerdem bieten wir einen Shuttle-Service an, der aus Huntlosen startend an den Feuerwehrgebäuden der Ortsteile hält.“ Jeden Freitag von 17 bis 19 Uhr wird sich in Ahlhorn getroffen – und zwar ganz regelmäßig. „Die Kinder fordern das. Einzig in den Sommerferien geht es ein wenig ruhiger zu“, so Reinke.

Neben Wasserspielen, Zeltlagern oder gesetzlichen Grundlagen steht der Spaß im Vordergrund. Reinke: „Die Jugendfeuerwehr lebt einfach davon, dass wir das machen, woran die Kinder und Jugendlichen Spaß haben.“ Dabei werde darauf geachtet, die Gruppen nach dem Alter einzuteilen.

Väter als Vorbilder

Merle Sophie Wefeler ist seit 2013 in der Gruppe aktiv, ihre Freundin Dana-Marie Lüken seit sieben Monaten. „Unsere beiden Väter sind in der Ahlhorner Feuerwehr, meine Schwester auch. Da hat sich das einfach ergeben“, erzählt Dana-Marie. Gerade die Gemeinschaft gefalle den beiden sehr gut. „Man lernt viele verschiedene Leute kennen, kann Kontakte knüpfen. Das ist schon echt toll“, sagt Merle Sophie. Die beiden Freundinnen waren in diesem Sommer auch im Zeltlager in Wolfsburg dabei. „Die Standorte wechseln immer. In Wolfsburg haben wir uns das VW-Werk, die Autostadt und das Fußball-Stadion angeschaut.“ Auch an Wettkämpfen nimmt die Jugendfeuerwehr der Gemeinde teil. „Im Landkreis haben wir gerade erst den zweiten Platz erreicht. Das war schon ein toller Erfolg“, freut sich Reinke über das Engagement seiner Schützlinge.

Das Ziel ist es, dass die Jugendlichen mit 16 Jahren in die Feuerwehrdienst ihrer Ortsgruppe wechseln. Zwei Jahre lang haben Dana-Marie und Merle Sophie noch Zeit, sich darauf vorzubereiten. „Ich möchte Menschen helfen, deshalb werde ich auch in Zukunft bei der Feuerwehr bleiben“, sagt Merle Sophie. Und vielleicht bekommt sie dabei in ein paar Jahren ja Unterstützung von den Kindern der Ferienpass-Aktion; denn die waren von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr begeistert – und wollen ihre ersten Schritte zum echten Feuerwehrmann auch in der Jugendfeuerwehr machen.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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