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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Junger Iraker in Feuerwehr aufgenommen

05.02.2018

Ahlhorn „Eigentlich fehlten nur noch ein Schiffs- beziehungsweise Flugzeugunglück, ansonsten hatten wir fast alles an Einsätzen im vergangenen Jahr dabei“, schilderte der Ortsbrandmeister der Ahlhorner Freiwilligen Feuerwehr, Carsten Rönnau, am Freitagabend eingangs der Jahreshauptversammlung. Damit ging er auf das turbulente Jahr 2017 mit 164 Einsätzen ein. Aber selbst, wenn man die rund 90 Sturmeinsätze außer acht lässt, kommt die Feuerwehr bei den Alarmierungen auf die Zahl 70. 2016 waren es 61 und 2015 sogar nur 46 Einsätze.

Neues HLF 20

Weitere Stichworte im Bericht Rönnaus waren die Auslieferung des neues HLF 20 im Mai 2017 mit offizieller Übergabe Anfang September 2017, der Wasserschaden im Sozialtrakt des Feuerwehrhauses und natürlich die Stürme. In diesem Zusammenhang erwähnte der Ortsbrandmeister, dass bei verschiedenen Einsätzen, wie auch in den Jahren zuvor, die Arbeit in der Bevölkerung immer wieder auf Unverständnis und manchmal gar Unmut stoße.

Kameraden beschimpft

„So wurden Kameraden nach einem Sturm bei der Beseitigung umgestürzter Bäumen regelrecht beschimpft, da sich einige Bürger durch die Sägearbeiten gestört fühlten“, betonte Rönnau. Dankbar seien die Leute allerdings, wenn Keller nach Starkregenfällen leer gepumpt würden.

Vier Eintritten standen fünf Austritte gegenüber. Neu in die Feuerwehr traten Linus Küther, Tom Makulla, Marc Schult und Turki Salo Bibo ein. Letzterer stammt aus dem Irak und lebt seit zwei Jahren in Deutschland. Der Wunsch des 26-Jährigen war es, in die Feuerwehr einzutreten. Dem wurde jetzt entsprochen. Rönnau: „Das ist auch ein Stück Integration.“

Geehrt wurde Werner Lueken nachträglich, der seit mehr als 40 Jahren der Feuerwehr angehört. Für die langjährigen Verdienste erhielt er das Feuerwehr-Ehrenabzeichen.

Bei den Beförderungen freute sich Anne König auf die Ernennung zur Feuerwehrfrau. Nachgeholt wurde die Beförderung von Christoph Rönnau, der nun Löschmeister ist. Ebenfalls offiziell ernannt wurde Dominik Wefeler, der schon seit längerem Gemeindesicherheitsbeauftragter ist, nur noch nicht die Urkunde erhalten hatte.

Der Bestand an Feuerwehrkräften zeigt fünf aktive Feuerwehrfrauen (5 in 2016), 51 aktive Feuerwehrmänner (53), 23 Atemschutzgeräteträger (28) und 18 Mitglieder in der Altersabteilung (17) auf.

27 Brandeinsätze (2016: 22), davon neun Fehlalarme, wurden 2017 gefahren. Ausrücken musste die Feuerwehr zu neun Verkehrsunfällen und zu 126 Hilfeleistungen (2016: 26). 97 davon waren Sturmschäden. Insgesamt leisteten die Ahlhorner Feuerwehrleute 9956 (2016: 9522) Einsatzstunden.

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