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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Aktive Wehr so schlagkräftig wie nie

10.02.2014

Sandkrug Einen neuen Rekord bei den Einsätzen hat die Freiwillige Feuerwehr Sandkrug in 2013 zu bewältigen gehabt. Vor allem der Sturm Christian und andere Wetterkapriolen hätten der Ortswehr reichlich Arbeit beschert, erinnerte Ortsbrandmeister Jürgen Dallmann in seinem Jahresrückblick am Freitagabend im Sandkruger Schützenhaus.

71 Einsätze gab es insgesamt. Der über Spenden angeschaffte Rüstsatz sei sechsmal verwendet worden und habe sich bestens bewährt. Fünf Einsätze hob Dallmann noch einmal hervor: den Flugzeugabsturz beim Landeanflug auf den Flugplatz Hatten, einen tödlich verlaufenden Verkehrsunfall am Borchersweg, einen Suizid auf der Bahnstrecke durch das Barneführerholz, den Gefahrgutunfall an der Waldschule und die Rettung zweier Bullen aus einer Güllegrube. Der Ortsbrandmeister fordert gerade bezogen auf den letzten Fall eine Nachbesserung. Da das Brandschutzgesetz das Retten von Tieren kostenpflichtig für die Besitzer mache, sei die Gefahr groß, dass versucht werde, ohne die Hilfe der Feuerwehr auszukommen. „Das kann sehr schnell lebensgefährlich für den Menschen werden“, warnte Dallmann.

Größter Höhepunkt war in positiver Hinsicht eindeutig die 80-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr. Wie gelungen das Fest war, zeigte ein professionell gestalteter Film von Pressewart Timo Nirwing. In Sandkrug ist die Bedeutung der Jugendfeuerwehr für die aktive Wehr nicht zu unterschätzen: 20 Prozent der Feuerwehrleute in der aktiven Wehr komme mittlerweile aus dem eigenen Nachwuchs, betonte Jugendfeuerwehrwart Mark Seemann.

Mit 64 Frauen und Männern in der aktiven Wehr sind die Sandkruger so schlagkräftig wie noch nie in ihrer Geschichte. Das betonte der stellvertretende Ortsbrandmeister Maik Schütte. Hinzu kommen 17 Kameraden in der Jugendfeuerwehr und 16 in der Alters- und Ehrenabteilung. Mehr als die Hälfte aller Einsätze in 2013 fanden zwischen 6 und 15 Uhr statt (13 Brände, sechs Verkehrsunfälle und 52 Hilfeleistungen). Dies ist eine Steigerung von mehr als 100 Prozent.

Die Feuerwehr dankt umso mehr den Arbeitgebern, die es ermöglichten, dass die Feuerwehr eine hohe Tagesalarmbereitschaft realisieren kann. Gleichzeitig wurde aus der Runde aber auch die Bitte an die Bürger laut, bei kleinen Problemen (z.B. dem Beseitigen kleiner Äste) erst einmal selbst tätig zu werden.

Neun Kameraden aus Sandkrug halfen im Juni mit, das Elbehochwasser unter Kontrolle zu halten. Dafür wurden sie am Freitagabend geehrt: Mario Buchholtz, André Faube, Denny Wellmann, Marten Dölling, Maik Schütte, Silke Judwerschat, Wolfgang Wilder und Jens Petermann. 40 Jahre Mitglied in der Feuerwehr und immer noch in der aktiven Wehr ist Ewald Schwindt, 50 Jahre das Mitglied der Altersabteilung, Klaus Brüggemann.

Bürgermeisterin Elke Szepanski äußerte sich in ihrem Grußwort zu der Frage eines neuen Feuerwehrhauses. Am jetzigen Standort sei trotz intensiver Planung keine gute Lösung gefunden worden. „Der Verwaltungsausschuss muss jetzt weiter nachdenken“, so die Bürgermeisterin.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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