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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

TRADITION: Alter Gasthof für Feiern offen

23.02.2007

VOSTEEN Alles fing mit einem Imbisswagen an. Später entstand das „Rasthaus am Kimmer Holz“.

Von Markus MInten VOSTEEN - „Mein Traum ist ja noch ein Café.“ Bianca Lietzau weiß aber, dass das mit ihrem Beruf als Bürokauffrau nicht zu vereinbaren ist. „Ich bin damit aufgewachsen und weiß, wieviel Arbeit in der Gastronomie steckt.“

Miterlebt hat die Vosteenerin, wie aus dem Imbisswagen an der damaligen Bundesstraße 75, mit dem 1968 alles begann, mit dem Bau der Autobahn 1975 das florierende Rasthaus „Am Kimmer Holz“ wurde. Aber auch, wie viel Arbeit es ist, und wie viel Zeit vor allem ihre Eltern Siegfried und Waltraut Schröder investiert haben. Nachdem die Mutter vor elf Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste („Nach 28 Jahren Gastwirtschaft“) und der Rasthof von einer Nichte bis Anfang 2006 weitergeführt worden war, wollten Mutter Waltraut und Tochter Bianca nicht mit ansehen, dass das Familienunternehmen verfiel. „Das kann hier nicht einfach leer stehen“, waren sich beide einig.

Jetzt bieten sie ihre Räume Gesellschaften und Vereinen an. Neben Clubraum und Saal mit bis zu 160 Sitzplätzen gibt es einen Kinderspielplatz und einen Biergarten. „Die Räume eignen sich vor allem für Familienfeiern wie Hochzeiten oder runde Geburtstage“, erklärt Lietzau. „Aber auch als Ziel für Kohlfahrten.“

Nach und nach sollen die Räume noch mit historischen Gerätschaften ausgeschmückt werden, die in Eigenarbeit restauriert werden. So findet neben Dreschflegel, Schafschere und einer Heizlampe für einen Lanz Bulldog auch die skurile Mausefalle einen Platz, die einem gefangenen Nager einen scheinbaren Fluchtweg offen lässt, der jedoch in einem Gefäß mit Wasser endet. „Ganz schön grausam“, wie Bianca Lietzau meint.

Die alten bäuerlichen Gebrauchsgüter machen durchaus Sinn im „Vosteener Eck“. Schließlich ist dort seit einiger Zeit der Verein „Frünn van de ole Landmaschin“ zu Hause. Neben Mitgliederversammlungen (Freitag, 23. Februar, 20 Uhr) und regelmäßigen Klönabenden – der nächste findet am 2. März um 19 Uhr statt – soll von hier aus auch die Pfingsttour mit alten Treckern starten. Aber auch noch andere Vereine, die auf der Suche nach einem neuen Vereinsheim sind, finden im „Vosteener Eck“ noch einen Platz. Neben dem notwendigen Mobiliar und Einrichtungen für eine Feier steht auch eine Küche zur Verfügung – nur für die Verpflegung muss selbst gesorgt werden.

„Und vielleicht hat Sophie ja den selben Traum wie ich“, hat Bianca Lietzau selbst die Idee vom Café mit Blick auf ihre knapp neun Monate alte Tochter noch nicht aufgegeben. „Und Oma backt dann den Kuchen.“

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