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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Ereignisreiches Jahr für Helfer

30.01.2019

Altmoorhausen Auf insgesamt 47 Einsätze, 5728 geleistete Einsatz- und Dienststunden sowie 10 188 gefahrene Kilometer im vergangenen Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Altmoorhausen bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. 57 aktive Mitglieder stehen jederzeit bereit – darunter zwölf Frauen. Es kommen noch acht passive und 16 Kameraden aus der Altersabteilung hinzu.

Ortsbrandmeister Andreas Wicht begrüßte zur Versammlung am Freitagabend auch Bürgermeister Holger Lebedinzew, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Jörg Schmidt und den Gemeindebrandmeister und 1. stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Hattendorf.

Bürgermeister Holger Lebedinzew bedankte sich für die große Einsatzbereitschaft der Kameraden. Zudem ging er auf die Mitgliederbefragung in den Feuerwehren ein. Diese habe Anregungen enthalten, die er weiterverfolgen möchte, um die Zufriedenheit der ehrenamtlichen Helferinnenund Helfer in den Wehren zu fördern.

Für seine große Unterstützung der Feuerwehr dankte Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf dem Bürgermeister und ebenfalls seinen Kameraden für die geleistete Arbeit. Er berichtete von einer guten Entwicklung auch auf Gemeindeebene – insbesondere durch die neu gegründete Jugendfeuerwehr.

Weitere Themen wurden in der Versammlung erwähnt:

  Kettensägenumgang

Da die Stürme in der Umgebung stärker und somit die umgefallenen Bäume mehr werden, lernten an zwei Wochenenden insgesamt 20 Kameraden aus der Gemeinde im Wald Reiherholz den sicheren und richtigen Umgang mit der Kettensäge.

  Alarm-Muttis

Im Dezember wurden die beiden Alarm-Muttis Rita Henning und Mirjam Blankemeyer in Berlin mit dem Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums ausgezeichnet. In der Kategorie „Unterstützung des Ehrenamtes“ konnte der zweite Platz und beim Publikumspreis der dritte Preis erreicht werden.

  Gefahrgutübung

Eine lehrreiche Übung war die im März 2018 durchgeführte Gefahrgutübung mit der Feuerwehr Wüsting. Diese fand bei Büfa-Chemikalien in Altmoorhausen statt. Gelehrt wurde der Umgang mit den Chemikalienschutzanzügen, Flüssigkeiten konnten auf ihre Art und Gefährlichkeit geprüft werden. Dazu kam der Umgang mit dem Schaum- und Wasserwerfer, mit dem Brände aus sicherer Entfernung gelöscht werden können.

  Truppmannausbildung

Im Grundlehrgang, der Truppmannausbildung, den jeder Feuerwehranwärter durchlaufen muss, werden grundlegende Tätigkeiten vermittelt. Im zweiten Teil werden diese Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft. Diese Ausbildung findet aufgeteilt auf zwei Jahre in mindestens 80 Stunden an unterschiedlichen Orten in der Gemeinde statt. Auch in 2018 erlangten mehrere Kameraden und Kameradinnen diesen Abschluss.

  Hochzeit

Ein besonderer Tag war der 4. August 2018 für die Kameraden der Feuerwehr Altmoorhausen. Sabrina und Dennis Köhrmann gaben sich das Ja-Wort in der St.-Elisabeth-Kirche. Ihre enge Verbundenheit zur Feuerwehr zeigten sie dadurch, dass die beiden sich ein ganz besonderes Brautauto wünschten: das Hilfeleistungslöschfahrzeug.

  Probe für Ernstfall

Um in der Gemeinde die Zusammenarbeit bei größeren Einsätzen zu beherrschen, probten die Wehren Altmoorhausen und Wüsting den Ernstfall bei einem Verkehrsunfall. Über 30 Kameradinnen und Kameraden fanden sich bei dieser Übung mit viel Engagement zusammen. Ein Beispiel für einen Großeinsatz war der Brand im Dezember 2018 auf einem Recyclinghof im Gewerbegebiet Munderloh, der die Feuerwehren den gesamten Tag lang forderte.

  Einsatzhygiene

Ein Vorreiter für Hygiene an der Einsatzstelle ist Altmoorhausen seit Herbst 2018. Dort gibt es einen Gerätewagen für Einsatzstellenhygiene, in dem sich die Kameraden die vom Einsatz mit Schadstoffen kontaminierte Kleidung ausziehen, sich grob waschen und einen sauberen Anzug anziehen können. Bei allen Bränden oder Chemikalieneinsätzen in der Gemeinde soll der Anhänger in Zukunft genutzt werden. Hierfür steht in der Feuerwehr Altmoorhausen ein kleines Team bereit um im Ernstfall auszurücken.

  Frauenquote steigt

Da sich immer mehr Frauen für den freiwilligen Dienst in der Feuerwehr entscheiden, ist im Stützpunkt in Altmoorhausen ein An- oder Umbau in Planung, damit Sanitäranlagen für diese Frauen vorhanden sind. Bis zu dieser Fertigstellung ist eine Containerlösung in den nächsten Monaten in Planung.

  Beförderungen

Zahlreiche Beförderungen wurden vorgenommen. Lara Eickhorst, Sabine Timpe, Phil Siefken und Mark Ellinghusen wurden zu Oberfeuerwehrfrauen bzw. -männern befördert. Hauptfeuerwehrfrau bzw. -mann wurden Julia Nottebaum und Jan-Philip Witte. Stefanie Köhrmann wurde außerdem zur Löschmeisterin ernannt.

  Neues Fahrzeug

Die ersten Beschaffungen für das neue Fahrzeug konnten angegangen werden. Dies wird ein ELW „T6“ mit vielen Sonderausstattungen. Das Fahrzeug soll bereits Ende März im Stützpunkt der Wehr in Altmoorhausen stehen. Auch der Förderverein aus Altmoorhausen investierte in das neue Fahrzeug. Außerdem ist ein neues Tanklöschfahrzeug für 2020 geplant.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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