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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Atemschutzeinsatz bei laufender Produktion geübt

18.03.2010

ALDRUP Das Aufgebot an Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Wildeshausen und Düngstrup war groß, als am Dienstagabend die jährliche Atemschutzübung auf dem Gelände der Firma Stöver in Aldrup anstand.

Als Szenario wurde ein Zwischenfall in der Backstraße im Bereich der Pommes- frites-Herstellung angenommen. Eine Friteuse drohte zu überhitzen. Dadurch löste die CO -Löschanlage aus, und eine Evakuierung der Mitarbeiter wurde sofort eingeleitet. Beim Verlassen der Produktionshalle verletzten sich aber fünf Personen. Sie wurden vermisst. Alle trugen Blessuren davon, dabei wurde ein Vermisster eingeklemmt, wie sich den Atemschutzgeräteträgern während der Suche offenbarte.

Für die 26 Atemschutzträger der knapp 50 ausgerückten Feuerwehrleute galt es, diese Verletzten so schnell wie möglich zu bergen. Gleichzeitig wurde der Hallenkomplex mit Löscheinrichtungen gesichert, darunter auch mit der Drehleiter aus Wildeshausen. Zum Einsatz kam auch der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehrbereitschaft aus Ganderkesee.

Uwe Beneke von der Wehr Düngstrup hatte die Atemschutzübung ausgearbeitet. Stadtbrandmeister Jürgen Koch und Ortsbrandmeister Helmut Müller beobachteten den Verlauf der Übung, die bei laufender Produktion stattfand. Die Leitung des Einsatzes hatte Wildeshausens stellvertretender Ortsbrandmeister Hermann Cordes. Vor Ort war auch der Kreisatemschutzwart Jörg Kramer.

Agrarfrost-Werksleiter Thomas Modigell bedankte sich nach der Übung in der Kantine mit Currywurst und Pommes sowie erfrischenden Getränken bei den Feuerwehrmitgliedern für die gute Zusammenarbeit und den professionellen Verlauf der Übung. Gegenüber unserer Zeitung betonte er, dass die Zusammenarbeit mit den Wehren in Wildeshausen, Düngstrup und Colnrade seit Jahren gepflegt werde, um eine höchstmögliche Sicherheit zu erreichen. „Im Ernstfall geht es darum, Menschenleben zu retten, aber auch darum, die Produktion möglichst aufrecht zu erhalten, denn ein Ausfall hätte hohe finanzielle Einbußen zur Folge“, betonte der Werksleiter von Agrarfrost.

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