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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Übung: Auf dem Hof Huntemann fliegt die Kuh

08.03.2011

HEMMELSBERG Übung macht den Meister. Getreu dieser Weisheit bildet auch die Feuerwehr ihr Personal aus. Selbstredend so realitätsecht wie möglich. Das bekam jetzt eine Kuh auf dem Hof von Erich und Maik Huntemann in Hemmelsberg hautnah zu spüren. Sie war Anschauungsobjekt für das Retten von Tieren aus misslichen Lagen.

Für solche Einsätze besitzt die Freiwillige Feuerwehr Hude ein spezielles Tierhebegeschirr. Da sich im Zuständigkeitsbezirk der Kollegen der Ortswehr Altmoorhausen etliche landwirtschaftliche Betriebe mit großen Tieren – neben Pferden vor allem Kühe und Schweine – befinden, machten sich die Helfer unter der Regie ihres stellvertretenden Ortsbrandmeisters Andreas Wicht bei einem Dienstabend mit der Handhabung des Hebegeschirrs vertraut.

Hudes Ortsbrandmeister Heiko Henjes gab zunächst eine ausführliche Einweisung. Anschließend wurde der praktische Einsatz geübt. Hierzu hatte Maik Huntemann im Vorfeld bereits eine Kuh aus seiner Herde ausgesucht, die dem Stress mit den vielen Feuerwehrleuten und dem grellen Scheinwerferlicht gewachsen sein würde.

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Vorsichtig legten die Helfer der Kuh, der fortwährend gut zugeredet wurde, das Hebegeschirr an. Als die Gurte festgezurrt waren, wurde das Tier von einem Radlader angehoben. Nach wenigen Augenblicken beendeten die Feuerwehrleute den Schwebezustand und ließen die Kuh wieder wohlbehalten herunter. „Es hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, mit Ruhe an die Tierrettung heranzugehen und Personen dabei zu haben, die sich im Umgang mit Tieren auskennen“, bilanzierte Andreas Wicht. Er bedankte sich im Namen der Feuerwehr bei der Familie Huntemann für die Möglichkeit, am lebenden Objekt zu trainieren.

Das Hebegeschirr leistet der Huder Ortswehr bereits seit Juli 2007 gute Dienste. Pferdebesitzer Heiko Gorath hatte es der Feuerwehr geschenkt – aus Dankbarkeit über die erfolgreiche Rettung seines Wallachs „Armani“, der im Stall über einer Güllegrube eingebrochen war. Damals hatten sich die Huder noch die nötigen Einsatzmittel aus Berne leihen müssen.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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