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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

1942 mit 15 Mann angefangen

18.11.2017

Bergedorf Im kleinen Kreis, ganz inoffiziell, feiert die Feuerwehr Bergedorf an diesem Wochenende ihren 75. Geburtstag. Dabei sind sie sogar etwas zu spät, denn laut Gründungsdokument wurde die erste Bergedorfer Feuerwehr am 1. Oktober 1942 aus der Taufe gehoben.

Bernhard Schütte war es, der zusammen mit 15 weiteren Männern eine Löschgruppe bildete. Oktober 1942, der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange, die Schlacht um Stalingrad hatte erst vor wenigen Wochen begonnen. Die Prioritäten Deutschlands lagen zu diesem Zeitpunkt woanders, Eimerkette und Handhebelspritze waren die Einsatzmittel der Bergedorfer und anderer Löschgruppen.

Ihren zweiten Geburtstag erlebte die Bergedorfer Feuerwehr 1946 – als Georg von Seggern mit 22 Männern die Wehr neu aufbaute. Bereits ein Jahr später erhielt die Wehr einen eigenen Feuerwehrwagen.

Die nächsten Highlights kamen 1963 (Tragkraftspritzenfahrzeug) und dann 1973: Die Bergedorfer Blauröcke konnten ihr neues Feuerwehrhaus einweihen. Und im gleichen Jahr kam ein neues Tanklöschfahrzeug TLF-8 hinzu. Zu dieser Zeit leitete Georg Schütte als dritter Ortsbrandmeister schon seit einigen Jahren die Ortswehr.

Seit April dieses Jahres steht Holger Buurmann der Freiwilligen Feuerwehr Bergedorf vor. Ein Löschfahrzeug LF-8 und ein Tanklöschfahrzeug LF 16/24 mit Allradantrieb stehen aktuell in dem 2007/2008 erweiterten Feuerwehrhaus an der Straße „Im Bökel“. Die Einsatzabteilung, die vor 75 Jahren mit 15 Mann begonnen hatte, zählt mittlerweile fast 60 Personen, darunter inzwischen auch mehrere Frauen.

Aber nicht nur personell und technisch hat sich die Feuerwehr Bergedorf in den vergangenen 75 Jahren weiterentwickelt. 2010 übernahmen die Bergedorfer auch noch eine neue Aufgabe: die Sparte „Dekontamination“ im Gefahrguteinsatz des Landkreises Oldenburg.

Von den Einsätzen sind wahrscheinlich vor allem die Elbehochwasser in den Jahren 2002 und 2005 in Erinnerung geblieben, bei denen auch Bergedorfer im Einsatz waren. Aber auch der Absturz eines zweimotorigen Beechcraft C90A-Flugzeugs vor 25 Jahren dürfte einigen Einsatzkräften noch im Gedächtnis geblieben sein. Im September 1997 stürzte ein Berufspilot über einem Feld in Bergedorf ab. Die Maschine explodierte beim Aufprall, der Pilot starb.

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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