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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Großeinsatz für Rettungskräfte

16.10.2019

Bissel /Sage-Haast Wildeshausen bekommt seit Jahren regelmäßig zu spüren, wenn es auf der Autobahn 1 gekracht hat und der Verkehr sich durch die Kreisstadt schiebt. Wie sich das anfühlt, wissen seit Dienstag auch die Bürger in Sage. Aufgrund des Lkw-Unfalls mit Gefahrgut musste die Autobahn 29 zwischen Großenkneten und Wardenburg gesperrt werden. Tausende Lkw und Pkw zogen sich wie ein Lindwurm über die Straßen in und um Sage – insbesondere über die Landesstraßen 870 (Oldenburger Straße) und 871 (Garreler Straße). Die A 29 soll laut Polizei erst an diesem Mittwoch wieder freigegeben werden.

Nach Angaben von Kreisfeuerwehrsprecher Max Eilers waren etwa 200 Feuerwehrleute und 100 Kräfte der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) an der Unfallstelle, die sich in Bissel in Sichtweite der Anschlussstelle Großenkneten befand. Ein erster Sammelpunkt für die Hilfskräfte war der Parkplatz gegenüber dem Landhaus Otte in Sage-Haast. „Die SEG-Leute versorgen die Einsatzkräfte und die Verletzten mit Essen und Trinken und kümmern sich um verletzte Personen“, sagte Eilers. Seitens der Feuerwehren waren die Einsatzkräfte aus Sage, Großenkneten, Ahlhorn, Huntlosen, der Werkfeuerwehr von Exxon Mobil, aus Wardenburg und Wildeshausen sowie der Gefahrgutzug des Landkreises Oldenburg, der aus Feuerwehrleuten der Gemeinde Ganderkesee besteht, am Unfallort. „Aufgrund des Gefahrgutunfalls brauchen wir viele Feuerwehrleute mit Schutzanzügen“, erklärte Eilers. Davon gebe es in den meisten Ortsfeuerwehren nur wenige.

Um den Unfallort herum wurde anfangs ein Sicherheitsradius von 800 Metern eingerichtet. Das bedeutete, dass am Mittag die Insassen von 20 Pkw und 25 Lkw evakuiert wurden. Sie wurden von den SEG-Leuten betreut. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am Nachmittag wurde der Radius auf 100 Meter reduziert. Die Pkw-Fahrer wurden von der Polizei zur Anschlussstelle Wardenburg geleitet. Die Lkw konnten nicht auf der A 29 wenden und mussten warten.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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