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UNWETTER: Blitzeinschlag: Haushälfte abgebrannt

31.08.2009

HAIDHäUSER /BRETTORF Ein heftiger Blitzschlag innerhalb eines kurzen Unwetters hat am Sonnabend kurz nach 13 Uhr an der Ecke Landriede/Kronskamp in Haidhäuser bei Brettorf die rechte Hälfte eines Doppelhauses in Brand gesetzt. Ein Großeinsatz der Feuerwehren verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf den linken, baulich abgetrennten Teil des Hauses. Personen wurden nicht verletzt. Der völlig ausgebrannte Teil des Hauses war bisher nicht bewohnt, er sollte erst in Kürze bezogen werden. Den Gebäudeschaden schätzt die Polizei auf rund 100 000 Euro.

Im Nahbereich des Hauses waren die eindeutigen Spuren des Blitzeinschlages nicht zu übersehen. Rund 20 Meter vom Haus entfernt war der Blitz in drei nebeneinander stehende Bäume eingeschlagen, wobei ein Baum völlig zersplittert wurde. Teile des Baumes lagen in einem Umkreis von mehr als 20 Metern verteilt. Die Straße war übersät vom Grün und den Holzstücken des Stammes. Einer flog gar durch ein Fenster in ein Zimmer. Bis auf den Wurzelbereich war der Baum komplett verschwunden.

Zwischen den Bäumen und dem abgebrannten Haus wurden zudem diverse Gehwegplatten durch einen Blitzeinschlag zertrümmert. Eine Fallrohrrinne war der Länge nach aufgeborsten. Der Knall war so laut, dass in der Gegend die Scheiben vibrierten und selbst in der Brettorfer Sporthalle, wo das Behindertensportfest lief, der Knall hör- und spürbar war, wie Zeugen berichteten. In Haidhäuser fiel teilweise der Strom aus, ebenso Telefon.

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Die Polizei geht davon aus, dass die Doppelhaushälfte auch durch Blitzeinschlag in Brand geriet. Alle drei Feuerwehren der Gemeinde, Brettorf, Neerstedt und Dötlingen, rückten sofort nach Haidhäuser aus. Die Haushälfte stand in Flammen, als sie eintrafen. Kurze Zeit später folgten die Wehren Wildeshausen und Ganderkesee mit ihren Drehleitern. Sie hatten sich gerade bei einem Lehrgang bei der FTZ in Ganderkesee befunden. 70 Kräfte mit elf Fahrzeugen waren im Einsatz. Nach drei Stunden war das Feuer aus, die Aufräumarbeiten der Feuerwehr dauerten bis 17.30 Uhr

Zur Wasserversorgung wurden zwei mehrere 100 Meter lange B-Druckschlauchleitungen verlegt. Aufgrund des hohen Einsatzes von Atemschutzträgern kam der Gerätewagen-Atemschutz des Landkreises zum Einsatz. „Ein rascher Löscherfolg zeichnete sich ab, als die Dachpfannen abgenommen und die Dachhaut mit Hilfe einer Kettensäge geöffnet wurde“, so Feuerwehrsprecher Dirk Lüke.

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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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