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NWZonline.de Region

Brand in Kirchhatten beschäftigt Wehr tagelang

14.03.2016

Kirchhatten Zwei Tage nach dem Großbrand auf einem Hofgelände an der Neuhatter Straße in Kirchhatten gab es am Sonntag nur wenige neue Informationen von Seiten der Polizei. Weder zur Brandursache noch zu der Höhe des entstandenen Schadens könnten bislang Angaben gemacht werden, hieß es am Sonntag.

Ebenfalls am Sonntag mussten Kirchhatter Feuerwehrleute noch einmal ausrücken, um wieder auflodernde Flammen zu löschen, berichtete Gemeindebrandmeister Stefan Heinke, der den Einsatz am Freitagabend geleitet hatte.

Die Wehren standen in Kirchhatten gleich vor mehreren Problemen. „Die Straße ist sehr schmal, mit Gräben auf beiden Seiten“, erklärt Heinke. Auch die verschiedenen, direkt aneinander gebauten Gebäudeteile seien schlecht zugänglich gewesen.

Gegen 19.45 Uhr am Freitagabend war das Feuer auf dem Hofgelände, auf dem unter anderem eine Bio-Bäckerei, eine Schlachterei und eine Tischlerei betrieben werden, entdeckt worden. Beim Eintreffen der Wehren am Einsatzort sei schnell klar gewesen, dass ein Großteil der Gebäude nicht zu halten war. Die Wehr habe sich deshalb darauf konzentriert, ein Stallgebäude zu retten, in dem sich 15 bis 20 Schweine und 1500 Hühner befanden. Die Schweine wurden ins Freie gebracht und auch die Hühner blieben unversehrt. Ebenfalls gerettet wurde ein Wohnhaus aus Holz, auf das die Flammen überzugreifen drohten.

Weil sich auch die Wasserversorgung problematisch gestaltete, orderte Heinke mehrere große Tankfahrzeuge nach, unter anderem eines aus dem Kreis Cloppenburg, das rund 30 000 Liter Wasser an Bord hat. „Unsere üblichen Fahrzeuge haben zwischen 2000 und 3500 Litern“, so Heinke.

Auch die Drehleitern aus Ganderkesee und Wildeshausen waren im Einsatz, außerdem alle Wehren der Gemeinde Hatten und die Kameraden aus Huntlosen – insgesamt rund 200 Einsatzkräfte. Versorgt wurden diese von der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Sandkruger Malteser.

Während ein Teil der Einsatzkräfte um zwei Uhr nachts den Einsatz beenden konnte, blieb die Wehr aus Dingstede bis zum Morgen vor Ort, die Kirchhatter Kameraden sogar bis zur Mittagszeit.

Weil auch am Sonntag noch Gefahr drohte, hatte die Feuerwehr Schläuche rund um den Brandort verteilt zurückgelassen, um schnell wieder einsatzbereit zu sein.