• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Den Notruf zu wählen, ist kinderleicht

16.05.2019

Brettorf Einen vollen Terminkalender haben die Mädchen und Jungen der „Maxis“ und „Schulis“ des „Filibuster“-Kindergartens in Brettorf in dieser Woche. Im Rahmen des Projekts „Helfen und Retten“ absolvieren die Fünf- und Sechsjährigen derzeit ein vielfältiges Programm.

Am Mittwochvormittag haben die Kindergartenkinder das benachbarte Haus der Ortsfeuerwehr Brettorf besucht. Einen Tag zuvor hatten die „Maxis“ und „Schulis“ sich mit dem Thema Erste Hilfe beschäftigt.

An diesem Donnerstag ist Marion Engel von der Polizeistation in Neerstedt zu Besuch. Die Aktionswoche hat einen ernsten Hintergrund: „Die Kinder müssen bei einem Unfall wissen, wie sie sich zu verhalten haben“, sagt Kita-Leiterin Gudrun Löhlein. Dazu gehöre auch der richtige Umgang mit Fragen, wenn die 112 gewählt wurde.

„Wer hat denn alles einen Rauchmelder zu Hause?“, fragt Andreas Reese von der Feuerwehr Brettorf. Fast alle Kinderarme gehen in die Höhe. „Und was macht ihr, wenn der Rauchmelder losgeht?“, fragt der Gerätewart der Ortswehr weiter.

„Aufstehen und die Feuerwehr anrufen“, antwortet eines der Kinder schließlich. Diese Antwort stimmt nur zur Hälfte: „Ihr müsst erst rauslaufen. Die Feuerwehr könnt ihr auch draußen anrufen“, rät Andreas Reese Brettorfs Nachwuchs. Hintergrund ist, dass im Haus giftiger Qualm eingeatmet werden könnte: „Wenn es bei euch zu Hause brennt, ist es ganz wichtig, dass ihr nicht unters Bett krabbelt. Sonst muss die Feuerwehr euch suchen.“ Und welche Telefonnummer ist dann anzurufen? Natürlich die 112.

Andreas und Maike Reese beantworten alle Fragen der „Maxis“ und „Schulis“ und geben ihnen dabei Tipps mit auf den Weg. „Müssen Feuerwehrleute auch zur Schule?“, lautet eine der Kinderfragen, die von Andreas Reese mit einem Ja beantwortet wird. Es gibt zwei Feuerwehrschulen in Niedersachsen. Bei schlechtem Wetter kann der Unterricht – sowohl in theoretischer als auch in praktischer Form – auch schon mal ins Brettorfer Gerätehaus verlegt werden. Jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann muss nämlich jeden Job der Kollegen beherrschen.

Die Sitzordnung im Feuerwehrwagen kommt vor einem Einsatz nicht zufällig zustande. „Der Maschinist fährt das Fahrzeug“, erklärt Andreas Reese. Daneben sitzt der Gruppenführer – der „Chef“ des Einsatzes. Dahinter kommt dann der Angriffstrupp: „Der geht ins Haus rein.“ Ganz hinten befinden sich Schlauch- und Wassertrupp. Diese Einsatzkräfte sorgen dafür, dass es dann „Wasser marsch“ heißt.

Die Rettungskräfte helfen aber nicht nur, wenn es brennt: Ist eine Kuh oder ein Pferd in einen Graben gefallen und kommt ohne Hilfe nicht mehr heraus, rückt die Feuerwehr mit Hebelgeschirr an.

„Tiere zu retten steht bei uns noch vor der Brandbekämpfung“, betont Andreas Reese.

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.